202 Jahre Unabhängigkeit Paraguays

Asunción: 1811, am Abend des 14. Mai begann die Unabhängigkeit Paraguays von der spanischen Krone. Ab da waren Paraguayer für ihr Volk zuständig. Erst 1842 wurde die Unabhängig als solche proklamiert. Argentinien, was Paraguay als weitere Provinz annektieren wollte, erkannte die Unabhängigkeit sogar erst 1852 an. Auch heute bei teils unbeständigem Wetter finden erneut Umzüge, Ausstellungen und Museumsbesichtigungen statt.

Der heutige und morgige Feiertag können dazu genutzt werden, um im Zentrum der Hauptstadt an Festakten rund ums Cabildo (altes Parlament) teilzunehmen. Eine internationale Speiseausstellung gibt es genauso wie ein klassisches Konzert.

Den Auftakt der Feierlichkeiten machte jedoch am Sonntag schon ein Halbmarathon bei strömenden Regen auf den Straßen der Hauptstadt. Dieser wurde zumindest von den Athleten so genutzt dass die eher ungewöhnlichen Temperaturen sich positiv auswirken konnten.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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3 Kommentare zu “202 Jahre Unabhängigkeit Paraguays

  1. Also das muss man bewundernd anerkennen die Paraguayer haben es geschafft als Zwerg zwischen den Großen einen Staat zu bilden und ihn über 200 Jahre zu erhalten. Das war den Deutschen noch nie vergönnt. Der Neid ihrer Nachbarn war immer so groß, dass ihre Souveränitätsbestrebungen stets im Keim erstickt wurden. Da war der 30 jährige Krieg auf deutschem Boden (1618 bis 1648), da war nach der Reichsgründung von 1871 und dem furiosen Aufstieg aus eigener Kraft bereits 1914 der 1. Weltkrieg und das anschließende Versailler Diktat, dass einen Rumpfstaat, wehrlos und ausgeraubt zurück ließ. Durch eine Kontinentalsperre der Engländerverhungerten mehr als 1 Million Deutsche nach dem Kriegsende 1918. Da war nach der Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler 1933 der erneute Aufstieg der fleißigen Deutschen. Sie fassten neuen Mut und brachten ungeheure Leistungen auf allen Gebieten. Umweltschutz, Tierschutz, Familienförderung, Wohnungsbau, Technik und Wissenschaft. Das beschwor erneut den Neid der Nachbarn, allen voran Englands, herauf. „Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlass war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst“ sagte der englische Generalmajor J.F.C. Fuller. Nach Kriegsende sagte Churchill: „Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.“ Seit dem Ende des 2. Weltkrieges ist Deutschland nicht mehr souverän, hat keinen eigenen Staat und ist noch immer besetzt. Es bewahrheitet sich die Volksweisheit: „Es kann der bravste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“. Daher rate ich hier im Forum meinen paraguayischen aber auch deutschen Landsleuten nicht hochmütig zu sein oder zu werden, denn gute Nachbarschaft ist eine wesentliche Grundlage für Frieden in einer Region.

  2. …..Asuncion45@, dem Kommentar ist ja in großen Teilen zuzustimmen, allerdings hat man auch das kleine Paraguay nicht immer in Frieden leben lassen. Welch Existenz bedrohenden Resultate der Triple- Allianz Krieg für Paraguay brachte, brauche ich ihnen sicherlich nicht zu erklären. Auch nicht, wie sehr Brasilianer und Argentinier hier wüteten. Ebenfalls der von Rockefeller mit angezettelte Chacokrieg war für Paraguay nicht ohne Existenzrisiken. Trotz allem, oder besser deswegen bin ich stolz und glücklich, lieber ein korrupter Paraguayer zu sein, als Argentinier oder Brasilianer…..

  3. lieber Rudolfo, sie haben vollkommen recht. Die Paraguayer haben bereits existenzbedrohende Auseinandersetzungen hinter sich. Beim Triple Allianz Krieg sah es sehr schlecht aus und der Frauenüberschuss im Lande zeugt sicher noch von diesem Drama. Allerdings gilt vor allem für diesen Krieg, dass auch er zu Stande kam, weil die Engländer das kleine, aufgeblühte Land beherrschen wollten und die großen Nachbarn auch. Also hat man mit „Geschick“ den Neid und den Hass geschürt und die Völker gegeneinander aufgebracht. Weil solche angloamerikanischen Machenschaften nicht aufhören, wie man im Nahen Osten sehr deutlich sehen kann, warne ich hier stets vor Großmannssucht und empfehle möglichst intensive gutnachbarschaftliche Beziehungen zu pflegen. Wer Handel treibt und dadurch intensiv miteinander verflochten ist, schießt nicht aufeinander. Steht man aufgrund seiner Größe und wirtschaftlichen Bedeutung, wie Deutschland, in unmittelbarer Konkurrenz zu England, dann wird man nur in Ruhe gelassen, wenn die Angloamerikaner über die Börse am Fleiß und den wirtschaftlichen Erfolgen mit kassieren dürfen. Sie sind nun mal Schmarotzer. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

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