2030 sind die Energieressourcen aufgebraucht

Paraguay wird bis zum Jahr 2030 seine Energiequellen aus der Wasserkraft verwenden können, dann dürften diese aber den Energiehaushalt nicht mehr decken, sagte der Präsident der ANDE, Victor Romero. Daher bekräftigte er die Notwendigkeit, neue Ressourcen zu erschließen.

Der Energiebedarf des Landes wächst mittlerweile kontinuierlich zwischen 9 und 10 Prozent pro Jahr an, dies sind aber lineare Berechnungen, es könnte auch noch Steigerung dieser Prognosen in den nächsten Jahren erfolgen, sagte der Leiter des staatlichen Stromkonzernes (ANDE).

Bleibt es bei den erwartenden Berechnungen sind die Kapazitäten der Wasserkraftwerke Itaipú, Yacyretá und Acaray am Anschlag, mehr geht dann nicht, sagte er. „Mit dem Wachstum und der steigenden Nachfrage werden wir in 15 Jahren die ganze erzeugte Energie für Paraguay brauchen“, erklärte er und fügte an, dass dieser Zeitraum reduziert würde wenn ein Industrialisierungsprozess erfolgt.

Romero ermahnte, es sei Zeit, sich auf andere Energiequellen wie Sonne, Wind und kleinere Wasserkraftwerke zu konzentrieren.

„Energie ist ein Thema für alle Länder, bei uns hat diese Sparte zum Glück bisher keine Krise bewirkt, es ist wichtig daran zu arbeiten, damit es nicht so wird“, erklärte der Präsident gegenüber dem Radiosender 780 AM. Dieses Jahr erfolge schon einen Ausschreibung für den Bau eines Kleinwasserkraftwerkes im Bereich des Flusses Ypané, im Bezirk Concepción.

Paraguay verbraucht derzeit 24% der Energie von Itaipú und besitzt das Potenzial, diesen Wert zu verdreifachen, sagte der Direktor des binationalen Wasserkraftwerkes, James Spalding, aktuell werden damit 85% des Energieverbrauches im Land gedeckt.

Quelle: Ultima Hora

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4 Kommentare zu “2030 sind die Energieressourcen aufgebraucht

  1. Was soll ich denn von diesem Bericht halten?
    Erst sagte man uns, dass von den 3.Kraftwerken (Itaipú, Yacyretá und Acaray) nur knapp 10% Paraguay nutzt und 90% an unsere „Nichtzahlenden Nachbarn“ verschleudert wird! Hätten wir als Umkehrschluss dadurch nicht noch 90% Reserven!
    Sollen sich doch unsere Nachbarn Gedanken machen wie und woher sie den Strom bekommen! Sie bauen ja schon auf Kernenergie (danke der Amerikaner), und begründen das durch den steigenden Bedarf! Aber bitte schön, wer soll denn das alles noch bezahlen?
    Hier in Paraguay ist der Strom so teuer wie in der EU. Lassen wir mal die permanenten Ausfälle wegen Überlastung des Netzes und den maroden Anschlüssen weg sowie den permanenten Schwankungen von 200 bis 250 oder sogar 300 Volt, was wiederum sehr viele techn. Geräte abschießt, so kann ich mir nicht vorstellen, dass in den nächsten 15 Jahren das noch irgendjemand zahlen kann!
    Es ist schon sehr verwerflich, das über 30% der Stromabnehmer „KEIN GELD“ für die Nutzung bezahlen da sie irgendwo – bei irgendwem mit an der Leitung hängen. Würden diese ausfindig gemacht – und zur Kasse gebeten -, könnten wir alle hier „S O R G E N F R E I leben bis ins nächste Jahrtausend, ohne -Preiserhöhung – Korruption – und den Umwelt-schäden die durch weitere Kraftwerde entstehen!
    Was will man uns da wieder verkaufen? Ich höre schon die Dollarzeichen rasseln “ Paraguayisches Stromnetz von ANDE wird privatisiert“! Wie bereits auch z.T. die Wasserversorgung!

    Liebe Menschen hier in Paraguay, könnten wir aus unseren Fehlern aus der Vergangenheit mal was lernen?
    Je mehr die Schrauben angezogen werden, desto weniger kommt aus dem System – Volk – raus!
    Oder sollten wir ggf. alle äh bissi kriminell werden (nicht nur die Herrschaften in der Regierung) um uns schadfrei zu halten; und die Preissteigerungen aufzufangen, oder?
    In diesem Sinne schenke ich den „Schlaumeyern von der Regierung“ für 2015 etwas Hirn oder wie da so schön jemand schrieb = „Herr lass Hirn regnen“ damit bessere und langfristige gute Entscheidungen gefällt werden!

    1. Stefan Krasulsky

      Antworten

      Langfristig wirksame Wege zu finden ist nicht das Ding von Menschen im Garten der Welt.

      Trotzdem. Es wäre die bessere Lösung.

      Und ebenfalls ein Bravo für die brilliante Analyse des status quo.

  2. da hat der ANDE Chef mal wieder geblubbert ohne Bescheid zu wissen……. – Paraguay kann z.B. in Itaipu noch 9 Turbinen dazuhaengen (laut Vertraegen – das waeren dann 50 % Nutzung), damit kann man sich von mir auch bis 2030 in den groessten suedamerikanischen Industriestaat verwandeln und hatte keine Probleme was da an Strom erzeugt wird! – nur zum Vergleich: die Turbinenmenge (also 50 % der gesamt moeglichen) die Brasilien benutzt speist Brasilien von Foz do Iguazu bis einschliesslich Sao Paulo!! genau die Gegenden die voll gepackt sind mit Hochindustrie, Mittelstaendische Betriebe + Kleine und x-Millionen Privathaushalten, alleine die Stadt Sao Paulo hat schon 12 Mio. Einwohner, der gesamte Bezirk ueber 22 Mio……….

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