23 Kinder zollen einem Vater Respekt

Paso Yobai: 106 Jahre und noch bei guter Gesundheit schafft sicherlich nicht jeder. Agapito Sanabria heißt der rüstige Mann, der mit seinen 23 Kindern und über hundert Enkeln Geburtstag feierte. Er kann viel erzählen.

Sanabria ist Veteran aus dem Chaco Krieg und wohnt bei Arroyo Morotí, ein kleines Dorf in der Nähe von Paso Yobai, Departement Guairá. Sanabria trat mit 20 Jahren in die Armee ein. Seinen Dienst verrichtete er im Fort Ballivián. Dort wurde er bei einem Gefecht verwundet und kam in ein Hospital nach Asunción. Das Kriegsende erlebt er nicht mehr, weil er lange im Krankenhaus lag. Seit 1979 ist Sanabria Witwer. Er hat 23 Kinder aus zwei Ehen, 70 Enkel und 105 Urenkel.

Pedro Sanabria, einer seiner Söhne berichtete, der Vater sei immer noch sehr rüstig. „Man kann sich noch gut mit ihm unterhalten. Er erzählt viel von früher. Vieles ist damals einfacher gewesen. Heute ist die Zeit so hektisch und jeder rennt nur dem Geld hinterher. Bei dem Geburtstag kommen alle Familienmitglieder wieder einmal zusammen. Sie sind weit verstreut, einige Kinder leben in Buenos Aires, Ciudad del Este, Asunción und andere Gegenden im Land“, erzählte der Sohn von Sanabria.

Bei der Geburtstagsfeier waren auch viele Nachbarn und Freunde anwesend. „Wir schätzen Sanabria sehr. Er berichtete oft, wie vor Jahrzehnten hier überhaupt keine Straßen vorhanden waren. Nur mit dem Pferd oder Esel konnten Produkte auf die Märkte gebracht werden. Manchmal dauerte so eine Reise zwei Tage. Nun ist es doch deutlich besser geworden“, sagte Ester Peralta, eine Nachbarin.

Quelle: ABC Color

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10 Kommentare zu “23 Kinder zollen einem Vater Respekt

  1. Ne, sorry. Hat der Typ eigentlich auch noch andere Hobbies? Was hat er seinen 23 Kindern bieten können außer eine Jugend mit Tortillas zum Frühstück, Mittag- und Abendessen? Wenigstens kann man sagen, dass sie ihren Müll nicht verbrannten, weil sich der Vater durch die Einsparung der Müllgebühren ein Auto und zwei Bier pro Monat mehr leisten konnte wie meine Nachbarn. Bei dieser Familie gab es wohl einfach kein voriges Geld für Müllabfuhr. Bei 23 Kindern muss man wenigstens Kleidung für 10 Kinder nur einmal kaufen. Kann man bei 23 Kinder sich um alle gleich kümmern, lieben, sorgen? Wie muss man 23 Kinder im 2-Zimmerhaus mit zwei vorhandenen Betten eigentlich stapeln? Oder vergab er Losnummern wer heute in einem Bett schlafen kann? Ne, sorry, kopfschüttel und Unverständnis.

    1. Die Deutschen sind das missgünstigste und miesepetrigste Volk der ganzen Welt!
      Da freut sich ein 106 Jähriger über sein Lebenund seine Nachkommen mit ihm, aber das stört den Deutschen gewaltig?
      Vielleicht sollten sich manche Menschen mal besinnen, was denn von ihrem eigenen verbitterten Leben übrigbleibt mit 106? Sehr traurig sowas….

      1. Simmt Christian. sehr traurig! Einfach nur ein erbärmlich, respektloser und dummer Kommentar. Unterstes Niveau. Legen wir zusammen für das Flugticket?

      2. @Christian, Sie werden doch nicht etwa durch die Aussage eines schweizer Sensibelchens (fili-gran), welcher höchst unsensibel kommentiert, eine Projizierung auf die deutsche Kultur wagen? Toleranz den Toleranten aber Intoleranz den Intoleranten!… Das ist DEUTSCH! Neutral sind Idioten…

    2. Jetzt muss man dazu sagen, dass es durch den Krieg damals einen Frauenüberschuss im Land gab bzw. die Bevölkerungszahl im Land recht niedrig war. Er konnte sich also gewissenlos „austoben“. Ein Denken, was noch heute bei vielen Männern überwiegt – Eine Frau und mindestens eine Geliebte zu haben.

      Jedenfalls hat er 23 Kinder gezeugt, weil es damals wohl einfach nicht viel gab mit Freizeitbeschaeftigung. Er hatte noch kein Internet, wo er mit Popcorn die Kommentare des Wochenblatt.cc durchlesen konnte und seine Frauen konnten sich damals auch noch nicht mit Facebook und WhatsApp beschaeftigen. Da war mehr Matratzensport angesagt.

    3. Mein guter ich weis nicht Du und andere ablassen.Warum seid ihr neidisch! Ich weis in der Nacht denkt ihr nur ans Schnarchen und eure Frauen denken dabei nur ans schlafen.
      Es soll auch Menschen geben die mit einen dichten Dach über Kopf.Regelmäßig etwas zu Essen und Gesundheit im Kreise der Familie zu Frieden und Glücklich sind, Das hat nicht jeder in der Welt! Bei den Alter sind 23.Kinder nichts, das könnten auch mehr sein! Ein gesunder Mann kann noch mit 70 oder 80 Vater werden.Sie müssen sich nicht Stapeln.Mann kann auch zwei Kleinkinder und mehr in ein Bett stecken wenn es sein muss.Es kommt immer auf die Geburtszwischenraume an.Wenn die passen, passen die großen auf die Kleinen auf und Rolle dreht sich weiter.Die Großen werden wohl das Haus verlassen und die Kleinen rücken nach. Es gibt keine Losnummer!
      Der Mann, die Familie, hat es Richtig gemacht, sie halten zusammen.In einen Land wo es nicht all zu viel gibt Wichtig.
      Das müssen erst mal lernen mit ihrer Familie.

  2. Kann weder beurteilen, ob Deutsche missgünstig, miesepetrig oder mit 106 verbittert sind! Habe zwar erst kürzlich meinen 167 Geburtstag gefeiert, aber… ich bin kein Deutscher. Ich bin Chinese.
    Der werte und potente Herr mag sich über sein Leben freuen. Das stört mich nicht und glaube ich dir. Seine Kinder werden sagen, sie hätten eine schöne Jugend gehabt. Letzteres mag ich sehr bezweifeln.
    Christian, ich kenne Paraguayer, die sind mit „nur“ sieben Geschwister aufgewachsen. Sie hatten ihr Leben lang nichts. Bis heute. Nichts haben sie von ihren Eltern mitbekommen, rein gar nichts.
    Aufgewachsen mit täglich Tortillas. Sie sagen mir, sie können nichts dafür geboren worden zu sein. Nein, sie hatten kein schlimmes Leben. Dennoch erkenne ich, dass sie etwas mehr vom Leben als Armut erwarteten. Sie sagen mir, ihnen fehle Möbel, Essen, Geld um Strom und Wasser zu bezahlen. Sie arbeiten… um zu überleben, da gibt es nix Möbel, Essen und Strom/Wasser-bezahlen muss genügen.
    Nicht, dass man von seinen Eltern viel mitgekommen haben muss, um glücklich zu werden oder es zu etwas zu bringen. Nach dem zweiten Weltkrieg ging es unseren Eltern auch so. Doch da kam ein Wirtschaftswunder. In Europa konnte man es mit Fleiß und Ehrgeiz zu etwas bringen.
    In Paraguay ist das aber etwas anderes. Das ist nicht Europa nach dem zweiten Weltkrieg. Hier kriegst als Nichts zwischen 150 bis 300 Euro Monatslohn, aber Lebensmittel, ohne die es nicht geht, kosten genug hier in PY. Einfach verantwortungslos 23 Kinder in diese Welt zu setzen.
    Auf was sollte ich missgünstig, miesepetrig verbittert sein? Etwa nicht potenter als der Herr zu sein? Da würde ich jetzt nicht darauf wetten! Aber tatsächlich habe ich noch andere Hobbies. ZB. dasjenige des für meinen Chef, Vladimir Putin, als Kampfposter und investigativer freier Journalist auf Wochenblatt tätig zu sein. Da fehlt mir einfach die Zeit 23 Stunden im Bett herumzuliegen und Kinder zu zeugen.

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