25 Jahre Haft für Gefrierschrank-Mörder

Asunción: Mauricio José González Mereles, ein Gefrierschrank-Mörder, wie er von den Ermittlern bezeichnet wurde, muss 25 Jahre hinter Gitter verbringen, nachdem er eines Verbrechens für schuldig befunden worden war, das für großes Entsetzen im Land sorgte.

Die Justiz kam zu dem Schluss, dass der Mann seinen Freund mit einem Messer angriff und ihn, als sein Opfer noch lebte, in einen Gefrierschrank legte, wo ihn die Ermittler fanden.

Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag des 20. März 2018 in einem Haus im Stadtteil Itá Enramada in Asunción. Das Opfer war Luis Miguel Ángel Gómez Sosa (60).

In der mündlichen und öffentlichen Verhandlung gab Mereles zu, dass er das Verbrechen wegen der Eifersucht geplant hatte, die ihn so beherrscht habe, einen Mord zu begehen. Er fügte hinzu, dass der Verstorbene in einer Liebesbeziehung zu einem anderen Mann gestanden habe. Mit extremer Kälte berichtete Mereles weiter, dass er, nachdem er sein Opfer erstochen und seinen Körper in einen Gefrierschrank gelegt habe, vom Tatort geflohen sei.

Er war lange Zeit mit unbekanntem Aufenthaltsort verschwunden und die Polizei suchte intensiv nach ihm.

Zwei Tage verstrichen nach dem Mord. Dann ging der Sohn des Verstorbenen, besorgt, dass sein Vater ihm wiederholt nicht antwortete, zu dem Haus im Stadtteil Itá Enramada.

Der junge Mann fand die Tür verschlossen vor. Nachdem er einige Male laut gerufen hatte und keine Antwort erhielt, rief er auf dem 13. Polizeirevier an. Als die Beamten in das Haus eindrangen, fanden sie die Leiche im Gefrierschrank.

Der Fall wurde den Staatsanwälten Giovanni Grisetti und Mercedes Cañiza übergeben, die Bilder der Überwachungskameras in der Gegend anforderten, auf denen man den jetzt verurteilte Mann im Auto seines Opfers aus dem Haus fliehen sehen konnte.

Ein Jahr später, im Jahr 2019, wurde der Verdächtige im Departement Guairá festgenommen.

Wochenblatt / Ultima Hora

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