Cristo Redentor: Mehr als 200 paraguayische Lkw-Fahrer sitzen zwischen Argentinien und Chile fest, da heftige Schneefälle den Grenzpass blockieren. Die Fahrzeugschlangen erstrecken sich über Kilometer, ein Weiterkommen ist unmöglich.
Einer der Betroffenen, Luis Alberto Martínez, befindet sich 300 Kilometer vom Grenzpass Cristo Redentor entfernt und kann seine Fahrt seit 25 Tagen nicht fortsetzen.
Martínez fährt einen Kühl-Lkw, der mit Rindfleisch beladen ist. Das Kühlaggregat läuft seit der Abreise aus Paraguay ohne Unterbrechung, was das Risiko finanzieller Verluste erhöht. Auch in der Region Uspallata stauen sich zahlreiche Fahrzeuge. Die Fahrer organisieren sich in Gruppen, um die wenigen verfügbaren Lebensmittel zu teilen und die schwierigen Wetterbedingungen sowie die Isolation zu überstehen.
Die Situation führt zu erheblichen humanitären und logistischen Folgen. Die Lkw-Fahrer kämpfen mit Hunger und Erschöpfung und kommen mit nur einer Mahlzeit pro Tag aus, während die verderblichen Waren in Gefahr sind. Die Schließung des Passes betrifft nicht nur die paraguayischen Transportunternehmer, sondern verzögert auch den regionalen Handel und sorgt bei den Familien in der Heimat, die auf Nachrichten warten, für große Sorge.
Die Behörden beider Länder beobachten die Wetterlage weiterhin kontinuierlich, um den Passverkehr so schnell wie möglich wieder freizugeben und die Notlage der Trucker zu lindern.
Wochenblatt / Megacadena















