274 Passagiere warten auf Weiterflug nach Paris

Asunción: Nachdem die Boeing 777-200 gestern sicher in Asunción landete, wurde sie erst genau untersucht, bevor man die Passagiere aussteigen ließ. Diese wurden gegen 22:00 Uhr in Hotels gebracht.

Der Flug AF229 wurde wegen eines vermutlichen Treibstofflecks nach Asunción umgeleitet. Auch wenn den Passagieren erklärt wurde, es handele sich um ein technisches Problem, soll man auch Treibstoff bzw. ein Verbrennungsgeruch im Inneren wahrgenommen haben. Bei der Bodeninspektion konnte dies jedoch nicht bestätigt werden. Zuvor wurde ab der Umleitung nach Asuncion Treibstoff abgelassen, wie es das Gefahrenprotokoll vorsieht.

Die 274 Passagiere, die ungewollt einen Zwischenstopp einlegen mussten, sind so lange in lokalen Hotels untergebracht bis die Maschine wieder abhebt. Dies soll im Laufe des heutigen Tages passieren. Vergangene Nacht kamen spezielle Flugzeugmechaniker aus Argentinien, um das Flugzeug genauestens zu untersuchen und das OK für ein erneutes Abheben zu geben.

Fluggesellschaften wie Air France, Deutsche Lufthansa AG, Iberia oder auch Emirates haben den Flughafen Silvio Pettirossi als Notlandeflughafen zertifiziert. In den vergangenen Monaten wurde diese Dienstleistung auch schon in Anspruch genommen.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

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6 Kommentare zu “274 Passagiere warten auf Weiterflug nach Paris

  1. Probleme mit Treibstoff, Treibstoffgeruch im Inneren der Maschine, Loch im Tank? Und da lässt man die Menschen erst aussteigen, nachdem die Maschine genau untersucht worden war? Wer spinnt hier eigentlich?

    1. Ruhig Blut: Es handelte sich nach Mitteilung der Air France um einen Fehler im Beleuchtungssystem, da muss die Maschine auch nicht gleich evaquiert werden. Der Treibstoff wurde bewusst abgelassen.

  2. und wenn dann der Flieger tatsächlich abhebt wird man den Passagieren natürlich verschweigen, dass es nicht direkt nach Paris geht, sondern erstmal irgendwo nach Brasilien zum Auftanken, da der Flughafen in ASU nicht die erforderliche Menge an Kerosin hat.

  3. Hallloooo, tolle Bilder, wie macht man die, wenn es dunkel war?
    Die Unterbringung im Hotel und Organisierung war recht gut, aber absolut unzumutbar war die Info über das weitere Procedere. Informationen gab es nur in den romanischen Sprachen. Das Englisch war fehlerhaft und total unverständlich.
    Wieviel Millionen Euro musste Air France wohl für die Not?Landung investieren, dass keine paar Euro übrig waren, die Passagiere mit Wasser und Nahrung zu versorgen! Zwischen 16:30 und 23.30 wurde ein kleines Getränk und 20g Chips gereicht.
    Zu dem vorgesehenen Abendessen kam es nicht. Das wurde dann in der nächsten Nacht serviert – allerdings 2x aufgewärmt und daher vertrocknet und ungenießbar.
    Nach der Not?Landung mussten die Passagiere gefühlte 2 Stunden warten, bis dann das GO für die Evakuierung der Maschine kam. Dann Aus-Checken, Koffer schleppen, Bus suchen. Dann Busfahrt zum Hotel, dabei in der Pampa verfahren und 25 min vorm Hotel im kalten Bus warten, bis der Fahrer endlich die Genehmigung erhielt, uns aussteigen zu lassen.
    Dann 1 Stunde anstellen zum einchecken … immer noch kein Wasser und kein Essen. Trotz Nachfrage! Wasser nur auf eigene Kosten mit Kreditkarte und Pin. Jedoch Hurra! – es soll nachts noch ein Menü geben.
    EINE KELLE REIS MIT BISSCHEN GULASCH UND EINE KLEINE FLASCHE WASSER!
    Mehr gab es von Air France diesen Abend nicht.

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