3 Tote beim Brunnengraben

Ybyarobana: Gestern ereignete sich im Departement Canindeyú ein schrecklicher Arbeitsunfall, als 5 Personen einen artesischen Brunnen gruben und dieser einstürzte. Während des tragischen Vorfalls starben drei Menschen, ein Minderjähriger wurde lebend gerettet und eine fünfte Person ist noch vermisst.

Der Unfall ereignete sich in Kolonie Primero de Marzo im Bezirk Ybyrarobana des oben genannten Departements, als die Leute Aushubarbeiten für einen zukünftigen artesischen Brunnen durchführten und der Schacht dann einstürzte. Fünf Personen arbeiteten an dem Ort, darunter ein Minderjähriger.

Laut Polizeibericht starben nach dem Einsturz drei Menschen sofort, eine Person wurde lebend gerettet und zur Versorgung in das nächstgelegene Krankenhaus überwiesen. Aber es wird vermutet, dass ein fünfter Arbeiter unter der Erde eingeschlossen ist. Unter den Todesopfern sind zwei Brüder und ein Mann, der bei ihnen war.

Josué Sánchez, Josías Sánchez und ein dritter Mann mit dem Nachnamen Blanco sind die Verstorbenen in dem Fall. Der Minderjährige, der ebenfalls im Brunnen arbeitete, konnte lebend geborgen werden und wurde ins Krankenhaus eingeliefert, da er einige Verletzungen erlitten hatte.

Zeugen des Unfalls gaben an, dass fünf Arbeiter den Brunnen gegraben haben. Deshalb wird vermutet, dass eine Person immer noch in dem eingestürzten Bereich verschüttet wäre, ein Brunnen, der etwa 19 Meter tief sein soll. Derzeit laufen die Arbeiten zur Bergung der Person vor Ort weiter.

Wochenblatt / La Nación

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

5 Kommentare zu “3 Tote beim Brunnengraben

    1. Für mich ist es nicht nachvollziehbar. Aber Sicherheit zählt hier überhaupt nicht, also doch nachvollziehbar. Egal wo, im Straßenverkehr, auf dem Bau oder sonstwo, überall das gleiche. In der Muni sieht man öfter welche mit Helm aufkreuzen, sonst kaum.

    2. Holz ist da nicht von Nöten, auch hier gibt es Brunnenringe und die sind viel billiger als Holz.
      Aber der Vater und der Großvater haben das auch schon so gemacht und somit muß das wohl richtig sein.

    1. Weil sich das Intellegenter und Hochwissenschaftlicher anhört als einfach nur ” wir graben einen Brunnen, in dem das Oberflächen Wasser, falls vorhanden bei dieser Trockenheit, zum Vorschein kommt. Früher war es hier möglich, auf eben dieses Oberflächenwasser bei 20 bis 30 Mter Tiefe zu stoßen. Heute sind Brunnen sogar ab 70 Meter schon teilweise ” trocken”.Der artesischer Brunnen existiert nur, wenn unter der Wasserader ein thermischer Druck besteht.

Kommentar hinzufügen