30 Millionen USD für Intensivtherapie: Nach drei Monaten wohl aufgebraucht

Asunción: Das Gesundheitsministerium hat den Gesetzesentwurf vorgelegt, das die Mittel zur Deckung der Krankenhausaufenthalte für Covid-19-Infizierte auf der Intensivstation und der Kosten für Patienten, die darauf warten, beinhaltet. Es wird geschätzt, dass die 30 Millionen US-Dollar nur drei Monate reichen werden.

Der stellvertretende Minister für umfassende Gesundheitsversorgung, Hernán Martínez, drückte seine Besorgnis über das Gesetz aus, das die Einweisung auf die Intensivstation für Covid-19-Patienten regelt, da die Vorschriften laut dem Arzt einen Höchstbetrag von 90.000 Mindestlöhnen vorsehen, was etwa 30 Millionen US-Dollar entspricht.

„Das wird für drei Monate lang etwas über die Runden helfen und innerhalb von weiteren drei Monaten werden wir weiterhin improvisieren und sehen müssen, wo wir die Mittel bekommen können”, gab Martinez gegenüber dem Radiosender 1080 AM an.

Das Gesundheitsministerium arbeitete während der Woche mit Rechtsberatern und der Direktion für Verwaltung und Finanzen an der Regulierung des Gesetzes. Der Entwurf wurde bereits zur Überwachung und Genehmigung eingereicht. Die Abstimmung fiel positiv aus, der Präsident muss nun den letzten Schritt einleiten.

Gesetz Nr. 6725/21: “Damit wird ein Nationaler Fonds zur Deckung der Kosten für die Krankenhauseinweisung von Menschen mit Covid-19 auf der Intensivstation im öffentlichen, privaten und sozialen Sicherheitssektor sowie für den Erwerb wesentlicher Medikamente geschaffen“.

Der Versicherungsschutz erreicht jede Person mit Wohnsitz im Land mit der Diagnose Covid-19 oder seinen Komplikationen und dem Hinweis auf die Aufnahme auf eine Intensivstation.

Ressourcen können bezogen werden aus:

Den sozio-ökologischen Fonds von den binationalen Wasserkraftwerken Itaipú und Yacyretá.

Spenden, Mittelzuweisungen des Finanzministeriums und andere durch dieses Gesetz genehmigte Quellen.

Wochenblatt / Mas Encarnación / Hoy

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3 Kommentare zu “30 Millionen USD für Intensivtherapie: Nach drei Monaten wohl aufgebraucht

  1. Man liess letzt ueber Radio verlauten dass man jedem COVID Patienten pro Tag Intensivstation einen Tageslohn abknoepfen wolle.
    Am Ende flattern also die Rechnungen doch ins Haus dieweil sich diese Gelder wieder verfluechtigen.
    Vom IPS Bezug Exonerierung dass ja so grossartig angekuendigt wurde hab ich noch keine Spur gesehen.
    Da duerften sich schon viele Leute zu Krisengewinnler gemausert haben.
    Eine andere Hiobsbotschaft vor ein paar Tagen lautete dass dieser Fonds nur fuer die Region Ostparaguay gelten solle – die COVID Faelle des Chaco kommen nicht in den Genuss dieses Fonds. Das waere so wie wenn alle anderen Bundeslaender von der BRD staatlichen Gesundheitsversicherung gedeckt werden nur Bayern nicht – die koennen sich selber wissen und die Kranken habens aus der eigenen Tasche zu bezahlen.

  2. Das sind doch gute Nachrichten fuer die amigos des Krankheits Wesen weitere 30 Millionen dollar unter sich verteilen zu duerfen. Da steht dem SUV kauf fuer die eigenen Kinder nichts mehr im Wege?

  3. Hmm, war da nicht was mit 1,6 Milliarden Dollar?
    Bei 30 Mio für 3 Mon, also 10 Mio/mon hätte das für 160 Monate, also mehr als 13 Jahre gereicht.
    Und die 1,6 Milliarden Dollar sind einfach verdunstet!

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