37. Choppfest in Bella Vista – ein voller Erfolg

Bella Vista: Vom 07.02-09.02.2014 fand das 37.Choppfest in Bella Vista statt. Dieses Event hatte heuer einige Neuigkeiten zu bieten. Nachdem in den vergangenen Jahren die Besucherzahlen etwas nach unten gingen versuchte man andere Wege.

Ein neuer Festausschuss mit jüngeren Mitgliedern brachte alternative Vorschläge und Ideen. Man setzte auf prominente Musikgruppen und versuchte, den Spagat zwischen Tradition und Moderne zu finden. Unter anderem war die Band „Los Verduleros“ vertreten, hier setzte man auf die Jugend, jedoch kam auch die bodenständige, deutsche Generation auf ihre Kosten.

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Höhepunkt des 3 tägigen Festivals war der Samstagabend wobei knapp 2000 Besucher gezählt wurden.
Obwohl natürlich höhere Kosten durch die Auftritte der hochkarätigen Musikgruppen entstanden merkte man dies nicht an den Preisen für die Gäste, sie wurden nicht umgelegt.

Der Eintritt am Samstag betrug 40.000 Gs., der Chopp kostete 8.000 Gs. Auch das Essen war nicht überteuert. Ein Kuriosum in Bella Vista, dass alle Speisen mit einem Stück Streuselkuchen serviert wurden, traditionell aus Gründungszeiten der deutschen Kolonisten. Ein vielleicht seltsamer Brauch, aber für die Kolonisten selbstverständlich und unverzichtbar, wer den Kuchen nicht wollte musste ihn ja nicht nehmen.

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Alfredo Abegg, Präsident des deutschen Sportvereines Bella Vista, sagte heuer sei man andere Wege gegangen um dem Fest neue Impulse zu geben. In den letzten Jahren kamen immer weniger Besucher, der Karneval in Encarnación sei eine große Konkurrenz der immer weiter ausgedehnt wird. Vor 37 Jahren war man sicher, an diesem Termin hätten alle Einwohner Zeit da noch keine Erntezeit war. Der Wandel der Zeit und das Klima binden den Landwirt nun aber an die Erntemaschinen, da kann man nicht einfach alles liegen und stehen lassen und auf ein Choppfest gehen.

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Dieses Jahr versuchte man also dem Choppfest ein neues Gesicht zu geben, ohne radikale Änderungen um am Ende kostendeckend aus dieser Sache heraus zu kommen. Die Besucherzahlen sprachen für sich, auch am Sonntag sah man noch viele Gäste beim Ausklang dieses Events, Alfredo Albeggs Schnitt in die Moderne dürfte aufgegangen sein.

(Wochenblatt / MS)

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