4. Welle von Corona und eine Quarantäne in weiter Ferne

Asunción: Die 4. Welle von Corona trifft das Land und wer nun denkt, dass wieder eine Quarantäne anstehen könnte, irrt sich. Wie sich auf einmal die Gegebenheiten ändern im Bezug auf den Anfang der Covid-19-Pandemie scheint für einige verwirrend zu sein.

Gesundheitsminister Julio Borba wies darauf hin, dass der Höhepunkt der vierten Covid-19-Welle nach einer Zunahme der Fälle in den letzten Wochen im Juli eintreten werde. Es sind jedoch keine Einschränkungen vorgesehen, sondern man hofft, dass die Gesundheitsversorgung ausreicht.

Borba hielt eine Pressekonferenz ab, bei der er berichtete, dass insgesamt 3.222 Personen im Bereich des Gesundheitspersonals und 238 Verwaltungsbeamte auf die Gehaltsliste von Festangestellten aufgenommen worden seien.

Er sprach auch über die Zunahme der Fälle auf regionaler Ebene und im Land, wo es im Vergleich zur Vorwoche einen Anstieg von 50 % gab.

„Wir haben in der Woche fast 3.000 positive Fälle, wir sehen auch einen deutlichen Anstieg in der Gruppe der Krankenhauspatienten, es trifft das System immer noch nicht sehr, aber wir müssen bedenken, dass wir Covid-19 und Influenza haben. Das erfordert möglicherweise größere Anstrengungen des Gesundheitssystems“, sagte er.

In ähnlicher Weise wies er darauf hin, dass Paraguay – Schätzungen zufolge – im Juli den Höhepunkt der Fälle haben werde.

„Der Höhepunkt wird geringer sein, ich würde nicht von einem Höhepunkt sprechen, es wird eine Zunahme der Fälle geben. Wir bitten darum, Gesichtsmasken an geschlossenen Orten, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern zu verwenden“, sagte Borba zu einem anderen Zeitpunkt.

Eine Rückkehr zu Beschränkungen schloss der Minister aus und behauptete, die Bevölkerung habe bereits gelernt, mit dem Virus zu leben und jeder kenne die Aufgaben, die zu bewältigen seien, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Borba wies unter anderem darauf hin, dass der erneute Anstieg der Fälle ein Warnzeichen sei, damit entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. „Ich möchte nicht, dass die Leute es so auffassen, als würden wir der Bevölkerung zu sehr Angst machen“, sagte er.

Er erklärte auch, dass die Zunahme der Fälle in den anderen Ländern der Region zu beobachten sei und sie vorausgesehen hätten, dass dies im Juli auch in Paraguay geschehen würde.

Borba versicherte, es fehle nicht an Medikamenten, sondern an einem fehlenden Distributionsmanagement, wofür man sieben Fahrzeuge zu diesem Zweck angeschafft habe.

Abschließend erklärte er, dass die Vereinbarung zur Verlegung von Patienten in Privatkliniken weiterhin in Kraft sei und bei Bedarf ausgebaut werde, ebenso wie die Zahl der Intensivbetten, etwa im Hospital Ineram und dem Kinderkrankenhaus von Acosta Ñu.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

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2 Kommentare zu “4. Welle von Corona und eine Quarantäne in weiter Ferne

  1. Ich bin mir sicher das diese 3222 Mitarbeiter im Gesundheitswesen sich bereits am ersten Arbeitstag gut anpassen werden. Krankenschwestern die sich weigern ihre Patienten zu waschen und zu füttern….die außer am Monatsende Geld fürs rumsitzen zu kassieren sich für nichts Zuständig füllen. Super das wird helfen. Wenn du keine Angehörigen hast die 24 Std an deinem Bett sitzen und die Arbeit von diesem faulen Pack macht….bist du verloren. Da gehört ausgemistet und geschaut wer seinen Job macht bevor man noch mehr von diesem faulen Pack einstellt. Es ist eine Zumutung wie es in den öffentlichen und auch privaten KH zugeht

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  2. “Eine Rückkehr zu Beschränkungen schloss der Minister aus und behauptete, die Bevölkerung habe bereits gelernt, mit dem Virus zu leben und jeder kenne die Aufgaben, die zu bewältigen seien, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.”

    Boah, ich glaub es nicht. Ein Minister traut der Bevölkerung zu mit einem Virus zu leben. Wahnsinn. Ich dachte, das einfache Volk wäre auf immer und ewig ein Haufen von strunzdummer, unsolidarischer Hygieneferkel, die man täglich maßregeln, bestrafen und propagandieren muss, das Maske und Ümpfstoff die einzig wahren Mitteln sind.

    Sollen wir uns dafür bedanken, das es keine Kwarantähne mehr geben wird? Nö, ich würde nur den Tag feiern, wenn Borba, der kleine Mario, Seqeuera, Acevedo, die Migrationsleiterin und alle anderen, die eine Nation in den Abgrund geführt haben, in einer Dunkelzelle den Rest ihres Lebens verbringen müssten. Das wäre gerecht.
    Seine Infektionszahlen kann sich Borba in seinen Allerwertesten schieben.

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