400.000 neue Nutzer auf Facebook

In den letzten zwölf Monaten wurden 400.000 Paraguayer als neue Nutzer des sozialen Netzwerkes Facebook registriert, das Wachstum ist weiter ungebremst. Laut einer Studie der Marketinggesellschaft “Owloo Paraguayo“ befindet sich Paraguay auf Platz 74 in der Weltrangliste des sozialen Mediums von Mark Zuckerberg, insgesamt gibt es 2,4 Millionen Profile im Land.

Der Zuwachs in den letzten Monaten besteht nicht nur aus jungen Menschen, auch ältere nutzen verstärkt die digitale Kommunikation untereinander. Die vorherrschende Altersgruppe bleit aber den 18 bis 24 Jährigen erhalten, hier gibt es insgesamt 900.000 Profile.

Auf dem zweiten Platz mit 420.000 Internet-Nutzern befinden sich die Paraguayer in der Altersgruppe von 25 bis 29 Jahren, danach folgen Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Diese Sparte hat 340.000 aktive Accounts. Auf der letzten Position befindet sich die Generation 55 plus X, jedoch mit einer ziemlich gewichtigen Zahl in Höhe von 76.000 Nutzern.

Auch im Bezug auf die Örtlichkeiten hat man Erhebungen durchgeführt, in der Hauptstadt Asunción befinden sich mit 800.000 Nutzerkonten die Meisten, das entspricht 33,33% des Gesamtvolumens, an zweiter Stelle liegt Ciudad del Este mit 220.000 Profilen (9,17%). Danach folgen San Lorenzo mit 100.000 Konten (4,17%), Luque und Encarnación mit jeweils 96.000 (4%), 78.000 (3,25%) Facebook Anwendern.

Ausschlaggebend dafür dürfte auch die aggressive Marktpolitik der großen Internet- und Mobilfunkanbieter sein, die sich gegenseitig mit großen Werbeaktionen für die sozialen Dienste gegenseitig versuchen zu unterbieten.

Quelle: Ultima Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

12 Kommentare zu “400.000 neue Nutzer auf Facebook

  1. Menschen, die freiwillig bei Facebook sind, können einem schon leid tun! Wer begibt sich schon freiwillig in die totale Überwachung? Hier zeigt sich, wer intelligent genug ist, auf den Seelenstrip zu verzichten, um es den Geheimdiensten wie NSA nicht zu leicht zu machen. Aber die Masse macht: Bääh!

    1. Naja, Intelligenz ist eben relativ.

      Sieht man an Leuten, die glauben, nicht ALLES würde überwacht werden. Die glauben, eine E-Mail oder eon Telefonat wären sicherer …

      Will nicht wissen, wer z. B. hier noch alles mitliest ….

      Intelligent ist der, der abwägt, WAS und WIEVIEL er im Allgemeinen von sich preisgibt ……

      Einfach mal drüber nachdenken …

      1. Lieber Gast, die Frage ist eigentlich an Herrn Christian gerichtet, bin während des Schreibens unterbrochen worden! Ihr Kommentar gefällt mir!

    2. Ansonsten sind wir nur ein bisschen überwacht? Das ist so, als ob wir ein bisschen schwanger sein können! Wenn die Leute, die über Facebook kommunizieren, alle dumm sind, dann sind sie es halt öffentlich!!
      Man lernt nie aus!!

  2. Ich bin zwar nicht bei Facebook, das hat aber andere Gründe. Jedenfalls finde ich mich nicht sooo interessant, dass ich von Geheimdiensten überwacht werden müsste! Das sieht bei euch wohl anders aus!?

  3. Ich bin bei Facebook weil ich darin viele interessante Artikellinks von Kollegen erhalte, sowie witzige Grafiken und es ein Mittel ist zu sehen was bei Familie und Freunden in Europa so laeuft. Das es mit seinen staendigen Fragen (wo waren Sie schon, wo wurde das Foto aufgenommen, ist dieser Kontakt Freund, Familie oder Mitverschwoerer…, fuellen Sie diesen Persoenlichkeitstest aus… u.s.w. und so fort…) das perfekte Profiling- und Ueberwachungstool ist, war mir schon lange klar bevor das oeffentlich wurde. Das muss jeder selber wissen ob er es nutzt und was er preisgeben will.

    1. Genau so sehe ich das auch. In Facebook gibt es viele interessantGruppen mit Angeboten. Ob es nur Flohmärkte sind, professionelle Verkäufer die Facebook als Plattform nutzen, Interessengemeinschaften zur Bekanntmachung und Durchsetzung eines Zieles, Kontakt mit Nachbarn (die 10 KM weiter wohnen-hier auf dem Campo-), Kontakt halten mit physikalischen freunden die verzogen sind, Kontakt mit seinen Kindern (Japan, Polen, Deutschland) und vieles mehr.

      Wenn die Geheimdienste daran interessiert sind? Na und, geht mir am Ar… vorbei.

      Studieren meiner Einkaufsgewohnheiten, mein soziales Umfeld ? Na und ?
      Da ich nicht mit dem Strom schwimme bin ich auch dort der statistische Ausreißer.

  4. Ich bin nun ja schon 64 Jahre alt, aber im Geist hoffentlich noch absolut auf der Höhe. Dennoch kann ich getrost auf Facebook verzichten. Zum Einen bekomme ich aus meinem Umfeld mit, wie die Menschen immer mehr in eine Art Abhängigkeit auf neueste Nachrichten und Infos von Facebook geraten. Der ständige Warten und Erwarten neuer Infos macht die Leute ja schon ganz krank und abhängig davon. Sie sind nicht mehr in der Lage eine vernünftige Kommunikation miteinander zu führen. Zum Anderen, soweit ich das mitbekomme, ist es möglich innerhalb der Facebook-Gemeinde einander in übelster Art und Weise zu beleidigen und zu diffamieren, ohne daß man sich dagegen schützen kann. Einmal in Facebook ist es nur noch äußerst schwierig raus zu kommen. Vielleicht mag ja Facebook für allein lebende Menschen seine Vorteile haben, da ihnen das eine Art lebendiger Gemeinschaft vermittelt.
    Die offenkundigen, bekannten Nachteile, Datensammlung, Abhöraktionen usw. sehe ich gelassen. Niemand ist gezwungen ein Angebot anzunehmen das über Facebook offeriert wird, wer in keine kriminellen Machenschaften verwickelt ist oder solche plant hat wohl ernsthaft auch nichts zu fürchten. Zumindest nicht in einem halbwegs freien Land wie PY. Auch hier gilt die Meinungsfreiheit, auch wenn ich dem Frieden nicht so ganz traue. Dennoch stehe ich zu meiner Meinung und versuche so zu agieren, daß ich niemanden beleidige oder öffentlich diffamiere.
    Ergo: Wer glaubt, er bräuchte für sein Lebensglück Facebook, der soll es anwenden.
    Obwohl es jedem gut täte, nicht über alles und jeden Bescheid zu wissen, sonst rast die Zeit an einem vorbei und man weis
    am Ende nicht mehr, wofür man eigentlich seine kostbare Zeit verwendet bzw. verschwendet hat.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.