500.000 Guaranies kostet ein Menschenleben

Asunción: Nach dem Mord eines angeblichen Drogenhändlers in einem Taxi am gestrigen Tag breiten sich dunkle Gestalten in der Hauptstadt anscheinend immer mehr aus. Die Polizei aber geht davon aus, dass nur bestimmte Tötungsdelikte auftreten würden, aber ein Menschenleben dürfte wenig wert sein.

Kommissar Hermógenes Garcia erklärte, dass der mutmaßliche Täter von Teodoro Servin Sanchez verhaftet worden sei. „Die Wahrheit ist, dass Opfer und Täter eine Verbindung hatten“, sagte Garcia.

Laut seiner Hypothese soll es Probleme bei dem Verkauf von Crack gegeben haben. „Die Drogenhändler lösen ihre Probleme auf diese Weise“, erklärte der Kommissar.

Angeblich soll man für 500.000 Guaranies in Asunción einen Mörder beauftragen können, dies jedoch glaubt Garcia nicht. „Ich denke, das ist schwierig, aber alle Ereignisse müssen geklärt werden. Es gibt nun mal Probleme mit der kriminellen Welt“, sagte Garcia.

Er wurde aber konkreter. „Ex-Häftlinge finden keine Arbeit und werden deshalb Ziele von Verbrechern für Attentate. Es muss etwas zu essen geben, sie haben Familie. Ob das nun wirklich so ist weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, ob für 500.000 Guaranies ein Mensch akzeptiert, jemand anderen zu töten“, erklärte Garcia.

Quelle: Hoy

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