90 Millionen US$ für Wiederaufforstung bereitgestellt

Kingston: Paraguay, als Land mit der höchsten Abholzungsrate in Südamerika bekommt von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen eine großzügige Finanzspritze zur Aufforstung.

Bei der Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen in Kingston, Jamaika, baten speziell Paraguay, Bolivien und Kuba zu leichterem Zugang zu finanziellen Mitteln um gegen die Abholzung vorzugehen.

Für den Vorschlag eines sozialen Programmes, welches 17.000 indigene Familien begünstigt, was etwa 40% der indigenen Bevölkerung darstellt, erhält Héctor Cárdenas, Minister des Sekretariats für soziale Aktionen 90 Millionen US-Dollar. Davon sind 25 Millionen US-Dollar eine Spende und 65 Millionen ein Kredit.

Das Resultat des Programmes soll die nachhaltige Wiederaufforstung großer teile des Landes sein, welches laut Vereinter Nationen als Land mit der sechsthöchsten Abholzungsrate weltweit eingestuft wurde.

Wochenblatt / Abc Color / Radio Canal 100

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5 Kommentare zu “90 Millionen US$ für Wiederaufforstung bereitgestellt

  1. Nun, das paßt ja wieder mal. Die Abholzung wurde gegen „Coimas“ stillschweigend erlaubt und erst richtig möglich gemacht, indem man diese noch unterstützte, und jetzt bettelt man Geld von einer Institution der UN, das benötigt wird, um die Abholzung zu bekämpfen und die Wiederaufforstung zu beleben. Nun, man zündet das eigene Haus an, und bettelt dann um Geld, um es wieder aufbauen zu können. Dieses Vorhaben ist derart lächerlich und auch durchschaubar, dass die Absicht der Wiederaufforstung eine vollkommen unglaubwürdige Planung ist. So wie die Coimas für die sinnlose und unkontrollierte Abholzung in dunkle Kanäle geflossen sind, so werden auch diese 90 Mio. US-Dollars denselben Weg gehen. Ob davon 65 Mio.Doll. rückzahlbares Darlehen ist, das spielt keine Rolle. Der chinesische Kredit, den man angeblich aufgenommen hat, um nach der Krise Washmoshy-Lino die Wirtschaft wieder in Gang zu briingen, ist ebenfalls dort verschwunden, ohne daß man bisher etwas erfahren hat, wo das Geld geblieben ist. Immerhin handelte es sich dabei um einen Kredit in Höhe von 400 Mio. Dollars.

    1. Vollkommen richtig. Die Frage ist aber warum dauernd Geld für irgend etwas gegeben wird? Liegt der Fehler nicht darin, dass Wirtschaft, linke Politiker und erfundene Supranationale Organisationen der 1. Welt so tun, als gäbe es nur eine Welt obwohl die Nationalstaaten nun mal die Realität sind? Liegt es nicht eventuell auch daran, dass alle Beteiligten in diesem Spiel nicht mit ihrem eigenen Geld spielen?
      Das ganze ist doch eher ein Systemfehler als ein Zufall.

  2. Ich habe an die 10.000 Bäume auf eigene Kosten gepflanzt. Ungefähr ein Drittel davon gibt es noch. Die Erlebnisse rund um diese Aktion sind zum Weinen, gerade was den Staat anbetrifft.
    Meine Vor-Kommentatoren sehen das völlig richtig: nämlich tiefschwarz.

  3. Wenn hier nicht genausten Kontrolliert wird verschwindet das Geld in Taschen von Politikern. Eine Polizeitruppe muss ins Leben gerufen werden die von Korruption frei ist und einen Bericht über ihre Arbeit der FAO vorlegen muss.Nur so könnte der Wald eine echte Chance haben.

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