Ein Höllentrip unter falscher Flagge

Asunción: Dass muss sich mal einer vorstellen. Ein Rettungswagen aus Ybycuí überfuhr als Geisterfahrer eine Person, die die Straße überquerte ohne selbst einen Patienten an Bord zu haben.

Ybycui, die beschauliche Stadt, wo jeder öffentliche Posten von Bürgermeisterin María del Carmen Benítez und Abgeordneten und Ehemann Ever Rivas besetzt und unterbezahlt wird, rückt nun in die Schlagzeilen, weil ein übereilter Fahrer und politischer Fahnenführer einen Menschen überfuhr.

Das Opfer, die 38-jährige Passantin María Angélica Parra, wollte vor dem Ministerium für Kindheit und Jugend die Straße überqueren und konnte sich wegen der hohen Geschwindigkeit und der Fahrt auf dem falschen Fahrtstreifen nicht mehr retten. Morgen soll der Fahrer seine Aussage machen.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “Ein Höllentrip unter falscher Flagge

  1. Der Eiswürfel

    Zu solchen Situation kommt es des Öfteren im Lande, in welchem Blinde und Köhler, die noch nie eine Fahrstunde besucht haben, wozu auch, aufeinander zufahren, denken, da will ich jetzt durch, da kommt noch einer was mach ich jetzt, fahr mal weiter, setzt ein gscheites Grinsen auch, vielleicht kommt ich durch, ach, der grinst ja auch gscheit, also bremse ich halt, ne, der lässt mir den Vortritt, ne, doch nicht. Scheibenkratzer. Wo is er denn?
    Dabei erwähne ich extra: „zu solchen Situationen kommt es des Öfteren“ auf nicht signalisierten asphaltierten Mondwegen, im Lande der Bueneducados, erfahrungsgemäß 13.4x auf 673m, und erwähne nicht „zu solchen mittleren Katastrophen kommt es des Öfteren“. Nein, gestern ging’s dank gscheit grinsen auch gut. Dann klappt das heute auch. Wozu hat man den den Scheibenkratzer mit.

  2. Jup, stimme zu, Fahren ist hier reine Glückssache bei den geisteskranken Führerscheinlosen hier auf der Strasse. Ich vermeide zu fahen wo es geht!