Brasilien militarisiert Grenzzone zum Schutz vor Drogen und Kriminalität

Ciudad del Este: Die brasilianische Regierung militarisiert ihre Grenzen nicht nur zu Paraguay sondern auch nach Argentinien, Uruguay und Bolivien. Das alles gehört zur Operation „Agata“, die in dieser Form zum dritten Mal stattfindet.

Die Maßnahmen die Soldaten des Heeres, der Luftwaffe und der Marine in Bewegung setzen sind Teil des strategischen Plans dem Land mehr Sicherheit zu verschaffen. Dieser Plan wird seit vier Jahren implementiert und soll neben der Beruhigung der eigenen Einwohner auch die Sensibilisierung der WM 2014 Besucher beinhalten.

Die einen Monat andauernde Operation bewegt Uniformiert auf einer Länge von 4.000 km. Hauptaugenmerk der brasilianischen Armee ist das Dreiländereck an den Cataratas de Iguazu.

Die militärischen Aktionen simulieren eine wahrscheinliche Attacke durch Feinde des Landes. Die Mission der brasilianischen Streitkräfte lautet das verlorene Gebiet zurückzugewinnen und strategische Punkte zu besetzen.

Positive Nebeneffekte der großangelegten Aktivitäten ist das zeitweise unterbinden von Drogenschmuggel und Bewegungen von Kriminellen.

(Wochenblatt / Abc)

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4 Kommentare zu “Brasilien militarisiert Grenzzone zum Schutz vor Drogen und Kriminalität

  1. Wenn Brasilien etwas gegen Drogen unternehmen wollte, müßte man dort mehr in Richtung USA aufpassen:

    http://www.focus.de/panorama/reportage/globus-rauschgift-fuer-argentiniens-polizei_aid_601845.html

  2. Soll das ein Witz sein. Wer soll Brasilien militärisch angreifen.
    Die Militaers in Brasilien will man wohl wohl so sinnvoll beschaeftigen ihre Waffenausruestung durch die Gegend kutschieren zu lassen und so nebenbei den Drogenbossen
    zeigen wer Herr im Hause ist. Wollen nur hoffen das die Schmiergelder der Drogenbarone nicht ihr Ziel erreichen.

    1. es geht hierbei darum die streitkräfte zu tränieren ausserdem ist ein krieg immer eine möglichkeit – alle streitkräfte der welt tuen das

  3. Naja, auch Militärköpfe müssen beschäftigt werden. Damit sie auch stolz darauf sind, was sie tun, in der Privatwirtschaft sind sie eh nicht zu gebrauchen.
    Wenn man bedenkt, dass einerseits Kriegsmaterial und Saläre der Offiziere nicht gerade gering sind und andererseits Menschen Kriminell werden, weil sie nie eine Schulbildung absolvieren konnten…