Unwetter verwandelte ganze Straßenzüge in gefährliche Flüsse

Asunción: Wer am gestrigen Nachmittag im Großraum Asunción unterwegs war, konnte erahnen, dass das kommende Unwetter kein kleines sein wird. Die Regenmengen, die binnen einer Stunde fielen, ließen die prekären Abflüsse kollabieren und rissen alles auf ihrem Weg mit.

Die Feuerwehr bat die Bevölkerung, ihre Häuser nicht zu verlassen, da die Überschwemmungen, die an mehreren Orten registriert wurden, sehr groß und stark sind.

Nach der Veröffentlichung bei Twitter, gab es große und starke Überschwemmungen in Ñemby, Fernando de la Mora, Asuncion, Lambaré und San Lorenzo. Die feuerwehr bekräftige die Aufforderung, Überschwemmungen nicht zu durchqueren und Fahrzeuge an hohen Stellen zu parken.

Im Bereich der Avenida Aviadores del Chaco war die Straße in der Nähe der Kreuzung mit der Avenida San Martin wegen der Überschwemmungen nicht mehr befahrbar, so dass mehrere Autofahrer Zuflucht in einer Tankstelle suchten.

Im Bañado Sur von Asunción wurden die Bewohner von der Größe und Intensität der Überschwemmungen komplett überrollt. In diesem Sinne machen sie die Stadtverwaltung von Asunción für die mangelnde Reinigung von Kanälen wie Cantalupi, Ferreira, Moroti, Paraguari-Salamanca, die verstopft sind, verantwortlich. Die Anhäufung von Müll in diesen Kanälen führt an Regentagen zur Stagnation des Wassers, was eine Gefahr für die Bewohner des Gebiets darstellt.

Wochenblatt / Abc Color / Twitter

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

3 Kommentare zu “Unwetter verwandelte ganze Straßenzüge in gefährliche Flüsse

  1. Hehe, „… machen sie die Stadtverwaltung von Asunción für die mangelnde Reinigung von Kanälen … verantwortlich“, jap, wieder einmal paragauyanische Logik, demnach niemand verantwortlich. Naja, außer die mangelnde Reinigung von Kanälen natürlich. Aber sind ja alles fähige Amigos bei der Stadtverwaltung. Können sogar in so kurzer Zeit ausmachen, wer bzw. was die Verantwortung trägt.

    12
    7
    1. Die Stadtverwaltung von Asuncion ist zwar ein Hort der Korruption, wo nix funktioniert, aber hier haben sie nur begrenzt Schuld. Selbst wenn sie Riesenkanäle unter der Straße errichten würden, können die auch nur begrenzt was dafür, wenn nicht wenige Leute ihren Müll auf die Straße werfen.

      11
  2. Ja, sorry, dat habe ich wohl falsch verstanden. „Die Anwohner machen die Stadtverwaltung verantwortlich…“. Da haben sie wohl recht, aber sind auch sie in der Verantwortung. Denn sie werfen ihren Müll in die Kanäle. Eine Kanalisation gibt es ja nicht, oder nur sehr begrenzt, genau weiß ich das nicht. Kanäle entlang der Straßen gibt es dafür viele. Damit das Wasser ablaufen kann. Aber auch hier, das wächst mit Grünem zu und läuft voll Sand und Erde, wenn es regnet. Wird dann nur alle paar Jahre mal der Sand und die Erde rausgeholt. Irgendwie müsste die Stadtverwaltung mittlerweile auch wissen, dass der beste Zeitpunkt dies zu tun anfangs Frühling und anfangs Herbst ist, dann, wenn der große Regen kommt.
    Wenn es Tote und Verletzte gibt, so ist natürlich niemand schuld. Im Prinzip sind eine ganz Reihe Schuld. Die Politik, die es nicht schaffen, dass jeder in dicht besiedeltem Gebiet Müllabfuhr bezahlt, die Polizei, die es nicht schafft Müllabfackler zu ahnden, die Stadtverwaltung, die es nicht schafft, die Kanäle zu reinigen und genügend Drainage zu schaffen und aber auch die Menschen, die echte Ignoranz-, Intelligenz- und Egobolzen sind und ihren Müll so entsorgen.
    Die Politiker mögen ja schon in ihren schönen und unbezahlbaren Quartieren leben. Und haben dort auch Lebensqualität. So wäre es angebracht, dass dort wo viele Menschen ihren Müll abfackeln oder in die Landschaft kippen, zum Beispiel in Gran Müllabfackel (Gran Asu) endlich eine Lösung für diese Problem bewirken. Geld haben sie ja genug für eine Müllverbrennungsanlage, wenn sie schon darüber beraten, allen Exangestellten des Wasserkraftwerks nachträglich 980 Millionen USD zu verteilen.

    12
    2