Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige: Neuer Gesetzesvorstoß geplant

Asunción: Gemäß dem vorgelegten Gesetzesentwurf müssen Internetanbieter ihren Kunden künftig obligatorisch und kostenlos eine Software zur Verfügung stellen, die Systeme zur Erkennung, Filterung, Klassifizierung, Entfernung und Blockierung schädlicher Inhalte beinhaltet. Dies gilt als entscheidender Schritt, um zu verhindern, dass Minderjährige Zugriff auf nicht altersgerechte Inhalte erhalten.

Der Vorschlag sieht vor, dass Plattformen und Anbieter sozialer Netzwerke, die im Land operieren, über hochwirksame Altersverifizierungssysteme verfügen müssen. Diese sollen verhindern, dass Personen unter 16 Jahren Konten erstellen oder darauf zugreifen können.

Für Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren soll die Erstellung von Konten zwar möglich sein, jedoch nur mit der vorherigen, ausdrücklichen und überprüfbaren Zustimmung der Erziehungsberechtigten oder gesetzlichen Vertreter.

Auch in Schulen, Geschäften und anderen öffentlichen Räumen, die Internetzugang anbieten, müssen Schutzmaßnahmen gegen schädliche Inhalte implementiert werden. Die parlamentarische Initiative zielt darauf ab, das bestehende Gesetz Nr. 5653/2016 zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor schädlichen Internetinhalten zu erweitern und zu modifizieren.

Laut den Verfassern des Entwurfs führt das Projekt spezifischere technische und regulatorische Maßnahmen ein. Ziel ist es, den Zugang Minderjähriger zu digitalen Plattformen zu verhindern, die durch ihr Design eine intensive Nutzung fördern oder potenziell schädlich für das physische und psychische Wohlbefinden sowie die Gesundheit der Jugendlichen sein könnten.

Wochenblatt / Itapúa Noticias / Beitragsbild Archiv

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5 Kommentare zu “Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige: Neuer Gesetzesvorstoß geplant

  1. Auch Paraguay ist ein WEF Vasall.
    Durch das Mantra des Jugenschutzes will msn, wie gerade im totalitären Brasilien eingeführt, die weitere Gängelung des Bürgers durch die digitale ID realisieren. Schon das Gesetz zur Mitteilung evt. Kryptobewegungen, war ein weiterer Schritt, des eh schon gläserenen Bürger bzgl. finanzieller Daten, zur totalen Überwachung.
    Das Peña und Co. durch USrael kontrolliert werden, sollte inzwischen jedem klar sein.
    Es ist *nicht* Aufgabe des Staates sich in die Privatsphäre des Bürgers einzumischen. Es ist alleine die Aufgabe der Eltern, ihre Kinder zu schützen.
    Die digitale Währung ist schon ante portas.
    Aber was tut diese Regierung nicht alles für Geld…

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    1. „Das Peña und Co. durch USrael kontrolliert werden, sollte inzwischen jedem klar sein.“
      Dieses Gerücht hält sich hartnäckig, meistens bei denen, die die Zusammenhänge der Weltpolitik nicht verstehen. Bildung hilft hier nicht. Gegen diese Art von Voreingenommenheit nützen auch Tatsachen- und Sachkenntnisberichte nichts.

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    2. Land Of Confusion

      @Asam.
      Dem ist nichts zuzufügen. Was die paraguayische Reagierung eine Schleimspur auf den Spuren des Trumpschen Imperalisimus bzw. dem Deep State absondert, wird ganz schwer wegzuwischen sein.

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  2. Ich kann nur hoffen, dass sich das nicht durchsetzt.

    Diese Alterskontrolle dient nur dazu, ALLE besser kontrollieren zu können. Man etikettiert es als Kinderschutz oder als Umweltschutz oder als Geldwäschebekämpfung oder als Terrorismusbekämpfung und schon hat man den Menschen wieder eine Freiheit mehr weggenommen und mehr Kontrolle, um bedingungslosen Gehorsam einfordern zu können.

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  3. Lanc-Altoriany

    Eine sehr begrüßenswerte Gesetzesvorlage. Sie sollte aber noch eher dem australischen Modell sich angleichen.

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