Fahrerflucht mit Todesfolge: Verhaftet und sofort wieder freigelassen

Coronel Oviedo: Angehörige von Fredy Francisco Vera Acosta, der am vergangenen Samstag bei einem Unfall ums Leben kam, sind empört über die Entscheidung der Staatsanwältin Norma Ortiz, die die Freilassung des Mannes anordnete, der den Tod von Acosta verursacht hat.

Am vergangenen Samstagabend ereignete sich ein Unfall mit tödlichem Ausgang, bei dem ein Motorradfahrer starb, nachdem er von einem Geländewagen erfasst worden war. Die Kollision zwischen diesem Fahrzeug und dem Motorrad passierte gegen 21:40 Uhr auf der Einfahrt zur Moreira-Straße bei dem Ort namens “Luis Arroyo“ in Coronel Oviedo.

Der Unfallverursacher war mit einem Geländewagen der Marke Toyota, Modell Hilux Surf, Nummernschild Nr. DBA-400Py, unterwegs, der das Fahrzeug nach der Kollision stehen ließ und floh.

Später, am Sonntagmorgen, gelang es der Polizei den Aufenthaltsort des Fahrers zu finden, der als der 27-jährige Dani Adrian Olmedo Torales identifiziert wurde. Er befand sich im Haus seines Vaters, etwa 1.000 Meter vom Unfallort entfernt. Nachdem die Polizei den Unfallverursacher vorläufig festnahm, ordnete Ortiz später seine Freilassung an.

Acosta, 29, wurde bei dem Unfall getötet. Cinthia Noemí Santos Britez, 23, als Sozius auf dem Motorrad dabei, erlitt Verletzungen und wird im Regionalkrankenhaus von Coronel Oviedo medizinisch behandelt.

Wochenblatt / Prensa 5

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3 Kommentare zu “Fahrerflucht mit Todesfolge: Verhaftet und sofort wieder freigelassen

  1. Warum soll jemand nach einem Verkehrsunfall eingesperrt werden? Unfall hat nichts mit Vorsatz zu tun.

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    1. Zentralsüdamerikanische Republik

      Ja, das finde ich auch. Bei einem Unfall nicht. Aber wenn einer Unfallflucht macht, dann schon. U-Haft. Aber die wenigstens haben hier einen 1.-Hilfe-Kurs absolviert und ein Warndreieck führe ich auch nicht mit, dachte er sich, ich kann eh nix helfen und dafür sorgen, dass der nachfolgende Verkehr vorgewarnt wird, also wackle ich mal weite.

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  2. Zentralsüdamerikanische Republik

    Toyota Hilux (wichtigste Person auf dem Planeten, deshalb 120 km/h in der 30-er Zone) und lebensmüde Möfifahrer (ohne Licht, Helm am Armgelenk, dafür helle Leuchtbeue, da wo es nicht nei regnet, da pass i schon noch nei) treffen aufeinander.

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