Asunción: Ein Krankenhaus samt seinen Bediensteten sollte sich eigentlich weitaus verantwortlicher fühlen Patienten aufzunehmen, als sonst irgendeine Institution. Umso mehr verwunderte es, dass man in der Klinik des Stadtteils Obrero sagte, wer nicht mit Anmeldung und Ambulanz kommt, wird nicht aufgenommen.
Santiago García, Vizeminister für Integrale Pflege im Ministerium für öffentliche Gesundheit, versprach, dass „die drastischsten Maßnahmen“ ergriffen würden, um auf einen Vorfall am vergangenen Freitag im Krankenhaus Barrio Obrero in Asunción zu reagieren, wo das Gesundheitspersonal sich weigerte, eine Patientin mit mehreren Frakturen in einem Bein aufzunehmen.
Am Freitagabend brachten Polizisten eine ältere Frau mit einem gebrochenen Bein in das Krankenhaus Barrio Obrero. Das diensthabende Personal weigerte sich jedoch, sie in der Notaufnahme aufzunehmen, mit der Begründung, dass eine Traumaverletzung wie die, die sie hatte, im Trauma-Krankenhaus behandelt werden sollte.
Die Patientin wurde schließlich von Polizeibeamten in das Trauma-Krankenhaus gebracht, nachdem sich das Personal des Barrio Obrero-Krankenhauses offensichtlich geweigert hatte, einen Krankenwagen des Servicio de Emergencias Médicas Extrahospitalarias (SEME) für ihre Verlegung zu rufen.
Der stellvertretende Minister García bezeichnete die Geschehnisse im Krankenhaus Barrio Obrero als „bedauerlich“ und „inakzeptabel“ und wies darauf hin, dass das Protokoll des Gesundheitsministeriums vorsehe, dass alle Patienten unabhängig von ihrem Krankheitsbild in der Notaufnahme eines beliebigen Gesundheitszentrums des Landes behandelt werden müssen und dass das Gesundheitszentrum die Verlegung in ein komplexeres Krankenhaus veranlassen muss, wenn die Situation dies erfordert, und zwar über den SEME.
„Die Pflicht des diensthabenden Personals bestand darin, die Patientin in Empfang zu nehmen, sie in die Notaufnahme zu bringen, sie medizinisch zu versorgen, die Fraktur zu stabilisieren und sie über das SEME zu überweisen, nachdem das Trauma-Krankenhaus benachrichtigt wurde“, erklärte er.
Beamte könnten entlassen werden
Der stellvertretende Minister wies darauf hin, dass bereits eine Verwaltungsuntersuchung im Gange sei, um die Verantwortlichkeiten zu ermitteln, und versprach, dass „das Gesundheitsministerium drastische Maßnahmen ergreifen werde“. Er schloss eine mögliche Entlassung der an dem Vorfall beteiligten Bediensteten nicht aus.
„In jeder Hinsicht muss dies eine drastische Konsequenz haben, um dem gesamten Gesundheitspersonal im Land als Beispiel zu dienen“, betonte er. „Wir werden nirgendwo im Land einen einzigen Akt der Misshandlung von Patienten tolerieren“, betonte er.
Wochenblatt / ABC Color














DerEulenspiegel
Was ist nun besser für Paraguay? Entlassenes Krankenhauspersonal samt entlassenen unfähigen Ärzten – oder noch weniger Krankenhauspersonal als schon jetzt? Das Ganze hat ein Grundproblem und das heißt: MANGELNDES VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN!
TejuJagua
Denen wird gar nichts passieren.
Alles nur Schaumschlägerei.
Der Direktor des Hospitals wird nicht zulassen, daß Verwandte oder Amigos entlassen werden.
Und ansonsten ist es so, daß das Weiße Personal keine Patienten aufnimmt, wenn es keine Lust zum Arbeiten hat.
Fertig.
Da geht es inzwischen in Tierkliniken professioneller zu als in den Hospitälern für die Menschen.
Das durften wir schon einige Male erleben, wie der Veterinär und sein Personal für ein krankes oder verletztes Tier gerannt sind, ganz im Gegensatz zum Hospital.