Mathematik ist nicht ihre Stärke

Caracas: Noch bevor unabhängige Wahlbeobachter die Ergebnisse der gestrigen Wahl in Venezuela prüfen konnten, entschloss man sich bei der venezolanischen Wahlbehörde kurzentschlossen dazu, Nicolas Madura zum offiziellen Wahlsieger zu erklären. Mathematik ist jedoch nicht ihre Stärke.

Nach Angaben der Wahlbehörde (CNE) entfielen auf Nicolas Maduro 51,2 % der Stimmen, weitere 44,3 % auf Edmundo Gonzalez, 4,6 % auf Daniel Ceballos, 4,6 % auf Antonio Ecarri, 4,6% auf José Brito, 4,6 % auf Javier Bertucci, 4,6 % auf Claudio Fermin, 4,6 % auf Benjamin Rausseo, 4,6 % auf Enrique Marquez und 4,6 % für Luis Martinez. Wem jetzt wegen der hohen Anzahl von 4,6 % langsam schwindelig wird, der sollte mal all die Prozentsätze zusammenzählen. Denn in Venezuela haben laut dem offiziellen Ergebnis, wodurch Maduro zum Präsidenten proklamiert wurde, 140 % der berechtigten Wähler ihre Stimmen abgeben. So etwas zu veröffentlichen könnte man als Eigentor ansehen.

Diverse Staatsoberhäupter der Welt forderten Nicolas Maduro auf, durch unabhängige Beobachter das Ergebnis prüfen zu lassen, bevor sie ihn als Präsident anerkennen. Diese Arbeit kann man sich sparen. Er hat Fakten geschaffen, die aktuell irreversibel sind.

Wochenblatt

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1 Kommentare zu “Mathematik ist nicht ihre Stärke

  1. Venezuelas Präsident hat wirtschaftlich kaum eine Chance mit dem US deep State als Gegenspieler. Zudem ist Sozialismus nur in der Anfangsphase schön, solange es etwas zu stehlen und umzuverteilen gibt. Langfristigr endet es immer in Hunger.