Asunción: In der Nationalen Kommission für Verteidigung, Sicherheit, Nachrichtendienste und innere Ordnung wurde die Initiative zum Einsatz und Besitz von Schusswaffen analysiert.
Dabei handelt es sich um den Gesetzesentwurf “über Schusswaffen, ihre Bestandteile, Munition und deren Bestandteile, kontrolliertes Zubehör, Sprengstoffe, Sprengstoffzubehör, chemische Ausgangsstoffe von Sprengstoffen, verwandte Sprengstoffe und pyrotechnische Artikel“, der bereits die halbe Zustimmung des Senats hat.
Die Beratungskommission unter dem Vorsitz des Abgeordneten Pedro Ortiz traf sich mit dem Leiter der Direktion für Kriegsmaterial (Dimabel), Melanio Servín, mit dem er den Vorschlag und den Umfang einer möglichen neuen Regelung für den Einsatz und Besitz von Schusswaffen besprach.
Der Vorschlag, der eine vollständige Änderung des Gesetzes Nr. 4036/2010 anstrebt, “das Schusswaffen, ihre Bestandteile, Munition und Sprengstoffe regelt“, umfasst 289 Artikel. Einer der Hauptpunkte dieses Projekts ist die Schaffung eines nationalen Registers für das Tragen von Schusswaffen, das von der Nationalpolizei abhängig sein wird und ihre derzeitige Rolle als zuständige Behörde für die Registrierung von Personen behält, die die gesetzlichen Anforderungen zum Tragen von Waffen erfüllen.
Außerdem wird die Entsorgung beschlagnahmten Materials zugunsten der Sicherheitsbehörden festgelegt und die Durchsetzungsbehörde Dimabel gestärkt, die in Generaldirektion für Kriegsmaterial (Digemabel) umbenannt wird.
Zur weiteren Untersuchung und Debatte beruft die Beratungskommission eine öffentliche Anhörung ein, die am kommenden Montag, dem 11. November, ab 08:00 Uhr im Saal des Unterhauses stattfinden wird, an der verschiedene staatliche Stellen sowie auch Vertreter aus dem Privatsektor teilnehmen werden.
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