Asunción: Die Debatte über die staatliche Rentenkasse verschärft sich in militärischen und zivilen Kreisen. Oberst a.D. Édgar Servín stellt fest, dass jeder den Rang eines Generals erreichen möchte.
Oberst a.D. Servín äußerte sich zur Reform der staatlichen Rentenkasse und vertrat die Ansicht, dass die vorgeschlagenen Anpassungen notwendig seien, um die Nachhaltigkeit des Systems zu gewährleisten. „Ich verstehe, dass die Bemessungsgrundlage und die aktuelle Lage der Kasse diese Art von Anpassung erfordern“, erklärte er.
Oberst a.D. Servín erläuterte, dass innerhalb der Streitkräfte eine frühzeitige Pensionierung von den Uniformierten selbst nicht immer gewollt sei. „Der Soldat liegt von Natur aus nicht gerne im Ruhestand. Alle wollen es bis zum General bringen“, stellte er fest.
Er räumte ein, dass die geplanten Änderungen Widerstand hervorrufen könnten, hob jedoch deren langfristig positive Auswirkungen hervor. „Diese Veränderungen werden schmerzhaft sein, aber durchaus sehr positiv“, drückte er aus.
An einem anderen Punkt bezog sich der pensionierte Oberst auf die internationale Dynamik und verglich die Situation mit historischen Konflikten. „Fortgeschrittenere Gesellschaften dringen in primitivere ein“, sagte er und nannte den Angriff auf Caracas als Beispiel für ein Machtungleichgewicht.
Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv















