Korrektur: Neue Informationen zum Todesfall in Independencia

Melgarejo: In unserem Bericht vom 18. Januar 2026 über den verstorbenen deutschen Staatsbürger in Kurusu Pe wurden Informationen veröffentlicht, die nach aktuellen Erkenntnissen revidiert werden müssen.

Richtigstellung und Entschuldigung

Die Redaktion stützte sich in der Erstberichterstattung auf Quellen, die von einem rätselhaften Sturz und möglichen Ermittlungen sprachen. Nach einer Kommentarzuschrift des Sohnes des Verstorbenen müssen wir einräumen, dass diese Darstellung nach aktuellem Stand nicht aufrechterhalten werden kann. Wir bitten die Hinterbliebenen um Entschuldigung für die Veröffentlichung unbestätigter Spekulationen über eine mögliche Fremdeinwirkung.

Der Sachverhalt nach Angaben der Familie

Während wir in unserem ersten Artikel von einer Beschlagnahmung durch die Staatsanwaltschaft ausgingen, stellen die Angehörigen den Ablauf wie folgt dar:

-Unfallhergang: Es habe sich um einen Sportunfall auf dem Grundstück gehandelt (Sturz aus ca. 1,80 m Höhe). Der Verstorbene sei keineswegs leblos aufgefunden worden, sondern habe die Einverständniserklärung zur Operation im Krankenhaus noch persönlich unterzeichnet.

-Todesursache: Der Tod sei nach medizinischen Notfalleingriffen infolge eines Nierenrisses und starker innerer Blutungen im Krankenhaus eingetreten.

-Behördliche Freigabe: Ein entscheidendes Indiz, welches die Behauptung eines laufenden Kriminalverfahrens entkräftet, ist die bereits erfolgte Einäscherung in Asunción. Da die Urne den Angehörigen bereits übergeben wurde, ist davon auszugehen, dass die Behörden den Fall als Unfalltod abgeschlossen haben – eine Einäscherung wäre bei ungeklärter Ursache rechtlich nicht möglich gewesen.

Fazit der Redaktion

Auch wenn wir zum Zeitpunkt der ersten Veröffentlichung von der Richtigkeit unserer Informationen ausgingen, müssen wir heute feststellen, dass die vorliegenden Fakten der Familie – insbesondere die behördliche Bestattungsfreigabe – eine andere Sprache sprechen. Die Spekulationen über eine “Beziehungstat“ ziehen wir mangels Beweisen ausdrücklich zurück.

Wir bedauern die Unruhe, die durch die vorangegangene Berichterstattung in der Gemeinschaft und bei den Angehörigen entstanden ist.

Wochenblatt / Kommentarzuschrift / Beitragsbild Archiv

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