Encarnación: Trotz wiederholter Geldstrafen, Sanktionen und Interventionen seitens der Behörden wird der Zugang zum Viertel San Juan, direkt an der neuen Verbindungsstraße zwischen den Stadtteilen Espíritu Santo (Cambyretá) und Fátima (Encarnación), weiterhin von verantwortungslosen Personen als illegale Mülldeponie missbraucht.
Ein Reporterteam hat das Gebiet besichtigt und konnte eine besorgniserregende Ansammlung von Abfällen entlang des Abschnitts feststellen. Vor Ort wurden Altreifen, ausrangierte Elektrogeräte, Möbelreste, Beutel mit Haushaltsmüll und Unrat aller Art gesichtet, was ein Bild dauerhafter und sichtbarer Verschmutzung zeichnet.
Diese Situation beeinträchtigt nicht nur das Stadtbild negativ, sondern stellt auch ein ernstes Risiko für die öffentliche Hygiene und Gesundheit dar. Die Müllansammlungen – insbesondere Reifen und Behälter, in denen sich Wasser sammelt – werden zu potenziellen Brutstätten für Mücken, die Krankheiten wie Dengue, Zika und Chikungunya übertragen. Dies verstärkt die Sorge der Anwohner in der Umgebung.
Anwohner des Sektors äußerten ihren Unmut über das mangelnde Bewusstsein einiger Mitmenschen und wiesen darauf hin, dass sich das Problem trotz durchgeführter Kontrollen ständig wiederholt. Sie forderten zudem eine verstärkte Überwachung und strengere Sanktionen für diejenigen, die dabei erwischt werden, wie sie Müll an nicht dafür vorgesehenen Orten entsorgen.
Die zuständigen Behörden wiederholen ihren Appell an die Bevölkerung, aktiv zum Umweltschutz beizutragen und die geltenden Vorschriften zu respektieren. Sie erinnerten daran, dass die Sauberhaltung öffentlicher Räume eine gemeinsame Verantwortung ist.
Wochenblatt / Mas Encarnación















