Villarrica: Eine behördenübergreifende Aktion in der Hauptstadt von Guairá in der vergangenen Woche hat dazu geführt, dass rund 40 indigene Kinder, die in prekären Verhältnissen auf der Straße lebten, in Sicherheit gebracht wurden. Dennoch kehrte laut offiziellen Angaben eine Gruppe von ihnen später wieder in das Gebiet zurück, wobei es sich hauptsächlich um Minderjährige aus dem Distrikt Paso Yobai handelt.
Die Sekretärin für Kinder und Jugendliche des Departements Guairá, Rosa Alfonso, erklärte, dass einer der Hauptfaktoren für die Rückkehr der Kinder die Tatsache sei, dass viele Passanten ihnen weiterhin Geld auf der Straße geben. Aufzeichnungen zufolge können die Kinder auf diese Weise bis zu 200.000 Guaranies pro Tag sammeln.
Alfonso betonte eindringlich, dass das Geben von Münzen keine echte Hilfe darstelle. Solange diese Praxis fortbestehe, würden die Minderjährigen nicht in ihre Gemeinschaften zurückkehren. Zudem würden dadurch weitere Gruppen mit demselben Ziel in die Stadt gelockt, wodurch dieses soziale Problem dauerhaft bestehen bleibe.
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