Komplexe Lage in Nahost: Petropar warnt vor neuer Preisanpassung

Asunción: Petropar wird seine Kraftstoffpreise bis nach Ostern unverändert lassen und in der nächsten Woche prüfen, ob eine Anpassung erforderlich ist. Dies gab der Präsident des staatlichen Unternehmens, William Wilka bekannt.

Der Beamte erklärte, dass das Staatsunternehmen den internationalen Kraftstoffmarkt ständig beobachte, und gab zu, dass die Lage komplex sei. „Wir können den Preis bis Ostern halten. Nächste Woche werden wir die Situation erneut bewerten, die erste Aprilwoche beobachten, die internationalen Notierungen, die kommenden Prognosen und die eintreffenden Nachlieferungen prüfen. All das werden wir evaluieren und dann entscheiden, was zu tun ist“, bestätigte er.

Wilka wies darauf hin, dass die aktuellen Preise von Petropar, die niedriger als die der Konkurrenz sind, zu einem Verkaufsanstieg von 37 % gegenüber dem üblichen Durchschnitt geführt haben. Genau dieser Nachfrageanstieg führte zu Beschwerden von Nutzern über Rationierungen oder fehlende Bestände an einigen Tankstellen. Diesbezüglich schloss der Unternehmenspräsident Planungsfehler oder Versorgungsengpässe aus und führte die Situation auf einen „logistischen Flaschenhals“ zurück.

„Es liegt nicht am fehlenden Produkt oder schlechter Planung. Wir liefern das, was die Betreiber bestellen, aber die Logistik ist das Nadelöhr, da wir in den letzten Stunden fast 37 % über unserem normalen Verkaufsdurchschnitt liegen“, erklärte er.

Der Direktor stellte zudem klar, dass Petropar weder unter Einstandspreis verkauft noch Subventionen anwendet. „Zu keinem Zeitpunkt unter dieser Regierung hat diese Verwaltung unter Kosten verkauft. Wir subventionieren nicht; wir haben Preise, die uns eine ausreichende Marge generieren, um den Betrieb des Unternehmens aufrechtzuerhalten und alle unsere Verpflichtungen zu erfüllen“, gab er an.

Zudem hob er hervor, dass die Reserven des Staatsunternehmens, die normalerweise den Bedarf von drei bis vier Monaten decken, im Gegensatz zu anderen Anbietern einen größeren Handlungsspielraum gegenüber internationalen Schwankungen bieten.

Parallel dazu haben kleinere Vertriebsunternehmen bereits neue Anpassungen vorgenommen. Seit gestern und dem kommenden Montag tritt eine Erhöhung in Kraft, die bei Diesel etwa 900 Gs. und bei Benzin 600 Gs. beträgt. Tatsächlich haben Marken wie Enex und andere ihre Preise bereits zum dritten Mal in diesem Jahr erhöht. Die Steigerungen belaufen sich bei einigen Dieselsorten auf über 3.000 Gs. pro Liter und erreichen bei Benzin fast 2.000 Gs. pro Liter.

Wochenblatt / Última Hora

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