Asunción: Brasilianische Medien berichten, dass ein extratropischer Zyklon das Nachbarland treffen wird. Dieses System wird voraussichtlich auch Auswirkungen auf Paraguay haben. Den Veröffentlichungen zufolge werden schwere Unwetter und ein markanter Wetterumschwung erwartet.
Fachportale wie Climatempo und verschiedene Medien warnen davor, dass sich zwischen dem 6. und 7. April ein extratropischer Zyklon sowie eine Kaltfront im Grenzgebiet zwischen Brasilien, Uruguay, Argentinien und Paraguay bilden wird. Während in Brasilien Regenfälle und Gewitter bis zum 10. April anhalten könnten, wird in Paraguay bereits ab heute Nachmittag mit ersten Niederschlägen gerechnet.
Das Aufeinandertreffen der Luftmassen
Die Meteorologen erklären das Phänomen wie folgt: Über dem Norden Argentiniens und Paraguays erwärmt sich die Luft massiv. Gleichzeitig zieht eine intensive Kaltluftmasse polaren Ursprungs über den Osten Argentiniens. Zwischen diesen beiden gegensätzlichen Luftmassen bildet sich der extratropische Zyklon, der in der Folge eine Kaltfront auslöst.
Zeitplan der Entwicklung
Ab Montag, dem 6. April, wird sich eine Tiefdruckzone zwischen Paraguay und Nordargentinien intensivieren. Die mit diesem Zyklon verbundene Kaltfront wird sich voraussichtlich am Dienstag, dem 7. April, zwischen Südbrasilien, Paraguay und Argentinien formieren.
Wochenblatt / ABC Color















