Asunción: Inmitten steigender Preise für Grundnahrungsmittel, Treibstoffe und Lebensmittel bleiben die Garküchen des städtischen Marktes Nr. 4 eine unverzichtbare Anlaufstelle für Hunderte von Menschen, die dort selbst nach der üblichen Mittagszeit einkehren.
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage unternehmen die Köchinnen tägliche Kraftanstrengungen, um die Preise stabil zu halten und ihren festen Kundenstamm nicht zu verlieren.
Eine der dortigen Arbeiterinnen erklärte, dass sie derzeit eher “Null auf Null“ ausgehen, als wirklich Gewinn zu machen. Grund dafür sind die ständig steigenden Kosten für Zutaten wie Fleisch, Gemüse und Backwaren. Dennoch werden die Preise bei 15.000 Guaranies für ein komplettes Gericht gehalten – mit einer Auswahl, die von Eintöpfen und kräftigen Brühen bis hin zu aufwendigeren Speisen reicht.
Trotz der Krise lässt der Besucherstrom nicht nach. Wie berichtet wird, bleibt der Mercado 4 einer der günstigsten Orte in Asunción, um sich zu verpflegen. Selbst üppigere Portionen kosten dort rund 25.000 Guaranies, und sogar Optionen wie Asado mit Beilage sind deutlich preiswerter als anderswo. Ein weiteres Plus ist die Vielfalt: Mit bis zu 15 verschiedenen Gerichten im Angebot können auf Wunsch sogar spezielle Speisen individuell zubereitet werden.
Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv















