Asunción: Die Händler des Marktes Nr. 1 in der Hauptstadt von Paraguay äußerten ihre tiefe Besorgnis über den deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen in den letzten Monaten – eine Situation, die sich unmittelbar auf ihr tägliches Geschäft auswirkt.
Wie sie berichteten, hat sich die Flaute im Handelsverkehr seit Januar massiv verschärft, wobei die Einbußen in einigen Fällen sogar 50 % überschreiten. Diese Lage sorgt für große Unsicherheit unter den Arbeitern, die auf ihre täglichen Einnahmen angewiesen sind, um ihre Geschäfte und Familien zu finanzieren.
Inmitten dieser Krise sind sich die Händler in einer Forderung einig: Der Mindestlohn reicht nicht mehr aus. Sie halten eine dringende Anpassung für notwendig, um den Konsum wieder anzukurbeln und der Wirtschaft der Arbeiter – sowohl auf Verkäufer- als auch auf Kundenseite – eine Atempause zu verschaffen.
Trotz der widrigen Umstände gaben sie an, dass die Preise für zubereitete Speisen stabil bleiben. Beliebte Gerichte wie der “Puretón“ werden weiterhin für 20.000 Guaranies angeboten.
Die Händler rufen die Bürger dazu auf, zum Markt zurückzukehren, die Stände zu besuchen und die lokale Arbeit zu unterstützen. Sie versichern, dass man dort nach wie vor Vielfalt, Qualität und erschwingliche Preise findet.
Wochenblatt / Megacadena















