Das Ende des Bargelds? Warum wir für Trinkgeld bald keine Scheine mehr brauchen

Asunción: Im Einklang mit der Transformation des Zahlungssystems in Paraguay führt Bancard die Funktion “Trinkgeld am POS“ ein. Diese neue Lösung ermöglicht es, Gratifikationen in Restaurants, Bars und Hotels direkt digital über das Kartenterminal abzuwickeln.

Die Initiative entsteht in einem Umfeld, in dem bereits 7 von 10 Transaktionen elektronisch durchgeführt werden. Dieser Wandel in den Konsumgewohnheiten definiert das Bezahlerlebnis neu. Bisher waren Trinkgelder stark vom Bargeld abhängig, was in einer zunehmend digitalen Welt eine Hürde darstellte. Bancard möchte diese Barriere nun beseitigen und eine schnelle, sichere und transparente Alternative für Kunden und Angestellte bieten.

So funktioniert es

Ab sofort können Gäste den Rechnungsbetrag und das Trinkgeld in einem einzigen Vorgang über die POS-Terminals des Bancard-Netzwerks bezahlen – sei es per Debit- oder Kreditkarte oder via QR-Code. Dabei lässt sich ein Prozentsatz zwischen 5 % und 20 % des Gesamtbetrags wählen. Der Betrag wird dem Geschäft sofort gutgeschrieben.

Aníbal Corina, Generaldirektor von Bancard, erklärte: „Diese Lösung reagiert auf ein konkretes Bedürfnis der Branche. Wir wollen das Erlebnis für alle Beteiligten vereinfachen.“

Vorteile für Gastronomen und Personal

Die Betriebe erhalten Zugriff auf Online-Berichte, die genau aufschlüsseln, welches Trinkgeld für welchen Kellner generiert wurde – und das noch vor dem Kassenabschluss. Dies sorgt für:

-Mehr Kontrolle und Rückverfolgbarkeit.

-Höhere operative Effizienz.

-Sicherheit und Schnelligkeit durch den Verzicht auf Bargeldhandling.

Carlos Pérez, Geschäftsmanager bei Bancard, betonte, dass das Trinkgeld eines der letzten fehlenden Glieder in der Digitalisierung des Bezahlprozesses war. Die neue Funktion wertet zudem die Rolle des Servicepersonals auf, da garantiert wird, dass die Anerkennung der Kunden schnell und transparent bei ihnen ankommt. Mit diesem Launch startet Bancard seine Innovationsagenda für das Jahr 2026.

Wochenblatt / Hoy

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