Dank Strom-Deal mit Brasilien: Justiz und Polizei erhalten massive Aufrüstung

Asunción: Die Regierung von Paraguay hat rund 8.000 schusssichere Westen an die Nationalpolizei sowie an Richter und Staatsanwälte im Kampf gegen das organisierte Verbrechen übergeben. Zudem wurden 20 forensische Kameras bereitgestellt, die die Polizeiarbeit weiter stärken sollen.

„In einem Land wird es niemals Fortschritt oder Entwicklung geben, wenn nicht zuerst Sicherheit herrscht“, sagte Präsident Santiago Peña während des Festakts zur Übergabe der Westen. Er betonte, dass diese Bereitstellung von Sicherheitsausrüstung eine Botschaft der Einheit sende und zeige, dass man „diejenigen schützt, die uns schützen“.

Die Ausrüstung wurde mit Mitteln des binationalen Wasserkraftwerks (Itaipú) im Rahmen des Abkommens zur institutionellen Stärkung der Nationalpolizei erworben, das vom Technologiepark Itaipú Paraguay (PTI-PY) verwaltet wird.

Der Direktor von Itaipú, Justo Zacarías, hob die Gelegenheit hervor, „jeden Tag dazu beitragen zu können, dass die Sicherheit besser wird“. Er betonte zudem, dass die Ressourcen aus den erfolgreichen Verhandlungen der Regierung mit Brasilien über den Stromtarif des binationalen Wasserkraftwerks stammen.

„Dank dieser Verhandlungen werden der Nationalpolizei Streifenwagen, Motorräder, Ermittlungsausrüstung, Bodycams, Radargeräte und heute schusssichere Westen übergeben“, sagte er und kündigte an, dass in den kommenden Tagen weitere 1.000 Westen ausgeliefert werden.

Wochenblatt / IP Paraguay / Beitragsbild Archiv

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