Konsum-Trend 2026: Tankstellen und Supermärkte treiben digitales Bezahlen an

Asunción: Supermärkte machten im ersten Tertial (Januar bis April) 2026 das größte Volumen an elektronischen Zahlungen aus und erreichten einen Anteil von 28 % aller registrierten Transaktionen. Dies geht aus Daten der Zahlungsplattform Bancard hervor.

Dem Bericht zufolge belegten Tankstellen mit 15 % den zweiten Platz, gefolgt von Geschäften und Boutiquen mit 12 %. Auf die Bereiche Restaurants und Gastronomie sowie Gesundheit und verwandte Dienstleistungen entfielen jeweils 10 % des Gesamtwerts.

Der Bericht des Zahlungsabwicklers weist darauf hin, dass diese Ergebnisse eine Konsolidierung der elektronischen Zahlungen in alltäglichen Konsumbereichen mit hoher Kauffrequenz widerspiegeln. Dies geht mit veränderten Verbrauchergewohnheiten einher, bei denen Schnelligkeit, Praktikabilität und die Nutzung des Smartphones zunehmend an Boden gewinnen.

Zudem wird hervorgehoben, dass sich die Digitalisierung nicht mehr nur auf Großeinkäufe oder den E-Commerce beschränkt, sondern fest in den Alltag der Nutzer in Sektoren wie Supermärkten, Kraftstoffen, Gastronomie und Gesundheitsdiensten integriert ist.

In diesem Kontext treibt die Verbreitung von Tools wie QR-Codes, digitalen Geldbörsen (E-Wallets) und kontaktlosen Zahlungen die Innovation bei den Zahlungsmitteln weiter voran und vergrößert deren Akzeptanz in verschiedenen Wirtschaftszweigen.

Anzahl der Akzeptanzstellen hat sich vervierfacht

Bancard berichtete außerdem, dass die Zahl der Geschäfte mit aktiven Geräten für elektronische Zahlungen von 33.429 im Jahr 2020 auf 165.000 im Jahr 2025 gestiegen ist, was einem fast fünffachen Wachstum in diesem Zeitraum entspricht.

Aktuell gehören mehr als 84.000 Geschäfte des Netzwerks zu kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), was eine größere finanzielle und technologische Inklusion des Sektors widerspiegelt.

Dem Bericht zufolge belegt dieser Fortschritt, dass sich elektronische Zahlungen über große Ketten und urbane Zentren hinaus ausgeweitet haben und auch kleine Geschäfte, Unternehmer und Nachbarschaftsläden in verschiedenen Teilen des Landes stark erreichen.

Das Dokument hebt zudem hervor, dass die Einführung des QR-Codes in Paraguay vor fünf Jahren einen Wendepunkt für die Demokratisierung des elektronischen Kassierens markierte, da sie Unternehmern und Kleinbetrieben den Zugang zu schnellen und sicheren Systemen erleichterte.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

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