Die Evolution des Betrugs: Von Gefängnisanrufen zu gefährlichen WhatsApp-Links

Asunción: Walter Magliano, Experte für Cybersicherheit beim MITIC (Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologien), betonte, wie wichtig es sei, Risiken zu minimieren und wachsam zu sein, da Cyberkriminelle versuchen, Opfer durch gefälschte Werbeaktionen zu täuschen.

Er erklärte, dass man Nachrichten, in denen jemand über einen Gewinn aus einem Gewinnspiel informiert wird, an dem er nie teilgenommen hat, grundsätzlich misstrauisch gegenüberstehen sollte. Diese Betrugsmasche trete besonders in Zeiten mit hohem Einkaufsaufkommen auf, vor allem an Feiertagen wie dem Muttertag.

Der Experte gab zu bedenken, dass auch Cyberkriminelle ihre Methoden ständig weiterentwickeln, und empfahl daher dringend, keinen zweifelhaften Links zu folgen.

„Früher waren es die Anrufe aus dem Gefängnis von Tacumbú. Später entwickelten sie sich zu E-Mails mit gefälschten Gewinnspielen. Als die Menschen das durchschauten, änderten die Betrüger ihre Strategie. Jetzt zielen sie direkt auf SMS und WhatsApp ab – also die Medien, die wir jeden Tag nutzen. Das nennt man ’Smishing‘. Sie kombinieren dabei immer zwei Faktoren: Den passenden Moment, wie den Muttertag, Reisen oder Geschenke, und künstlichen Zeitdruck. Zum Beispiel: ‚Dieses Angebot gilt nur für dich, klicke auf diesen Link‘. Aber wenn man sich für kein Gewinnspiel angemeldet hat, ist es sehr unwahrscheinlich, dass man tatsächlich etwas gewonnen hat“, erklärte Magliano abschließend.

Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv

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