Schwerer Raub in Villarrica: Deutsche (60) in ihrem Haus überfallen und ausgeraubt

Villarrica: Eine 60-jährige deutsche Staatsbürgerin wurde am Samstagnachmittag Opfer eines schweren, gewaltsamen Raubüberfalls in ihrem eigenen Haus. Die Tat ereignete sich in der Ortschaft Sulimán, einer ländlichen Gegend der Hauptstadt von Guairá, etwa 8 bis 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

Laut dem Bericht der 4. Polizeistation von San Miguel ereignete sich der Vorfall gegen 14:00 Uhr, als die Frau aus Villarrica zu ihrem Haus zurückkehrte. Nachdem sie das Grundstück betreten hatte und mit ihren Hunden aus dem Auto gestiegen war, bemerkte sie, dass sie den Schlüssel im Fahrzeug vergessen hatte. In diesem Moment wurde sie von drei dunkel gekleideten Männern in Kapuzenjacken überrascht, die vermutlich Langwaffen trugen.

Ihren Aussagen zufolge überwältigte einer der Täter sie, während ein anderer den Autoschlüssel an sich nahm. Die Angreifer drangen in das Haus ein, durchwühlten alle ihre Sachen und erbeuteten eine bisher noch unbekannte Summe Bargeld sowie eine Nähmaschine.

Vor ihrer Flucht stiegen die Verdächtigen in den SUV der Frau – einen grauen Hyundai Tucson, Baujahr 2005 –, schlossen das Einfahrtstor zum Grundstück ab und flüchteten vom Tatort.

Die Nationalpolizei erfuhr um 14:45 Uhr durch einen Telefonanruf bei der 25. Unterwache Capitán Samudio von dem Vorfall. Umgehend eilten Polizisten zum Tatort und lösten eine Ringfahndung aus. Per Funk wurden alle Dienststellen über die Merkmale des gestohlenen Fahrzeugs und der mutmaßlichen Täter informiert. Dabei wurden sie von Kräften der taktischen Fliegergruppe (A.A.T.) von Guairá unterstützt.

Zudem wurden Beamte der Kriminalpolizei sowie Forensiker zur Spurensicherung und für die entsprechenden Ermittlungen hinzugezogen.

Wochenblatt / Radio Satelital

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