Tragische Ironie des Schicksals: Er ging zum Arbeiten auf den Friedhof und kehrte nie zurück

Encarnación: Der städtische Friedhof von Coronel Bogado im Departement Itapúa wurde letzten Freitag zu einem Schauplatz einer Tragödie, die eine bittere, fast makabre Ironie in sich trägt: Ausgerechnet an dem Ort, der der ewigen Ruhe der Verstorbenen gewidmet ist, wurde ein junger Arbeiter mitten aus dem Leben gerissen.

Bei dem Opfer handelt es sich um den 38-jährigen Nelson Rodríguez, einen geschätzten Einwohner des Stadtteils Santa Librada. Der Mann war auf dem Friedhofsgelände mit baulichen Arbeiten beschäftigt, als ihn das Schicksal ereilte. Mitten in der Ausübung seiner täglichen Pflichten erlitt er einen plötzlichen, schweren medizinischen Notfall.

Die Situation entwickelte sich in Sekundenschnelle: Arbeitskollegen und Anwesende reagierten sofort und versuchten verzweifelt, Erste Hilfe zu leisten. In einem Wettlauf gegen die Zeit wurde Rodríguez umgehend in das Bezirkskrankenhaus “Dr. Marcelino Rodríguez“ eingeliefert.

Dort kämpfte das diensthabende Ärzteteam mit intensiven Reanimationsversuchen um das Leben des 38-jährigen – letztlich vergeblich. Die Mediziner konnten nur noch den Tod feststellen. Laut dem vorläufigen ärztlichen Bericht war ein plötzlicher Herzstillstand die Ursache. Die Nachricht von seinem abrupten Ableben hat bei seiner Familie, den Kollegen und in der gesamten Gemeinde tiefe Bestürzung und Trauer ausgelöst. Es bleibt der schmerzhafte Gedanke an einen Mann, der ging, um auf dem Friedhof zu arbeiten – und diesen nie wieder verließ.

Wochenblatt / Vision Comunicaciones

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