Geheimwaffe Biene: Wie ein vergessenes Dorf mit staatlicher Hilfe zum Honig-Imperium werden will

Caazapá: Techniker des Vizeministeriums für Viehzucht des Ministeriums für Landwirtschaft und Viehzucht (MAG) sowie des Nationalen Forstinstituts (INFONA) führten eine Imkerei-Schulung in der indigenen Mbya-Guaraní-Gemeinschaft Vya Renda im Distrikt Tavaí, Departement Caazapá, durch.

Während des Treffens wurden die Teilnehmer sowohl in theoretischen als auch in praktischen Aspekten der Bienenhaltung unterwiesen. Zudem lernten sie die Bedeutung von Bienen für das ökologische Gleichgewicht und das Potenzial der Imkerei als nachhaltige Produktionsaktivität kennen.

Die Initiative hob die Imkerei als eine Alternative hervor, die nicht nur Einkommen durch den Verkauf von Honig und dessen Nebenprodukten generieren, sondern auch zum Schutz der natürlichen Umwelt und zur verantwortungsvollen Nutzung der auf den Höfen verfügbaren Ressourcen beitragen kann.

In der Gemeinschaft verfügen die Produzenten über agroforstwirtschaftliche Systeme und Eukalyptusplantagen, die den Bienen als Nahrungsgrundlage dienen und die Entwicklung dieser Aktivität erleichtern werden.

Das Projekt ist Teil einer gemeinsamen Aktion nationaler Institutionen und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Ziel ist es, die Produktionskapazitäten indigener Familien zu stärken, die Diversifizierung des Einkommens zu fördern und ihre Lebensbedingungen durch nachhaltige Praktiken zu verbessern.

Wochenblatt / IP Paraguay

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