Pedro Juan Caballero: Ein siebenjähriger Junge ist an diesem Sonntag gegen 13:00 Uhr durch einen Schuss aus einer Feuerwaffe ums Leben gekommen – es handelt sich offenbar um einen Unfall. Der Vorfall ereignete sich auf dem Gelände der Farm „Ña Tuni und Don Cristóbal“ in der Siedlung San Juan, Bezirk Cerro Corá, im Departement Amambay. Hauptverdächtiger ist der Vorarbeiter des Betriebs.
Nach Angaben von Beamten der Polizei starb das Kind infolge eines Schusses, der mutmaßlich versehentlich ausgelöst wurde. Der Vorfall ereignete sich wie beschrieben gegen 13:00 Uhr an diesem Sonntag auf dem genannten Gelände.
Mitarbeiter des privaten Krankenhauses „Viva Vida“ benachrichtigten die 2. Polizeistation, als sie meldeten, dass ein Kind mit einer Schussverletzung eingeliefert worden sei. Einsatzkräfte begaben sich umgehend zum Ort – das Kind wurde bereits ohne Lebenszeichen eingeliefert.
Als mutmaßlicher Täter gilt ein 27-jähriger Vorarbeiter namens Gustavo Gómez Servín, der einer indigenen Gemeinschaft angehört.
Bei dem Mann wurde ein Revolver des Kalibers 38 mm sichergestellt, zusammen mit einer verbrauchten Patronenhülse. Der Vater des Opfers gab an, sein Sohn habe sich zusammen mit seinem ebenfalls minderjährigen, zwölfjährigen Bruder und dem als Vorarbeiter tätigen Mann aufgehalten. In diesem Zusammenhang habe der Mann begonnen, mit seinem Revolver zu hantieren; dabei habe sich plötzlich ein Schuss gelöst, der den Jungen in die Brust traf. Das Kind sei daraufhin zu Boden gestürzt.
Anwohner leisteten dem Jungen erste Hilfe und brachten ihn ins Krankenhaus, wo er jedoch bereits ohne Lebenszeichen eintraf.
Der Vorfall wurde der diensthabenden Staatsanwältin Sandra Díaz gemeldet; diese ordnete die Festnahme des mutmaßlichen Täters und die Sicherstellung der Waffe an.
Wochenblatt / Ultima Hora















