Undurchsichtig und fragwürdig: Österreichische Bank gewährt ueno Bank Kredite in Höhe von 20 Millionen US-Dollar

Asunción: Die ueno Bank hat einen Kredit über 20 Millionen US-Dollar von der Österreichischen Entwicklungsbank AG (OeEB) erhalten. Die Mittel sind für langfristige Projekte bestimmt, die wirtschaftliche, soziale und ökologische Vorteile bringen sollen. Ueno Bank die seit ihrer Gründung nur mit Geld so um sich wirft und jedes und alles aufkauft bzw. sponsern lässt braucht Geld aus Österreich um Projekte zu finanzieren?

Die Österreichische Entwicklungsbank AG (OeEB) hat der ueno Bank eine Kreditlinie in Höhe von 20 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt. Die Mittel werden für langfristige Vorhaben verwendet, die wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen haben.

Die Bekanntgabe erfolgte durch die Bank selbst. Sie hob hervor, dass diese Vereinbarung das Engagement der OeEB für eine nachhaltige Entwicklung des privaten Sektors unterstreicht. Das Finanzierungsvorhaben soll den Zugang zu Krediten in Paraguay erweitern – mit besonderem Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen, grüne Finanzierung sowie von Frauen geführte Unternehmen. Diese Bereiche gelten als zentral, um die finanzielle Teilhabe zu verbessern und die Wirtschaft des Landes zu stärken.

Wichtig zu erwähnen: Diese Transaktion ist die erste ihrer Art, die die OeEB in Paraguay durchführt. Sie stellt einen bedeutenden Schritt sowohl für die ueno Bank als auch für das Land im Bereich der internationalen Finanzierung dar.

„Diese Finanzierung durch die OeEB stärkt das Vertrauen internationaler Partner in unser Wachstumsmodell und die Strategie, die wir aufbauen. Sie ermöglicht es uns, den Zugang zu Krediten in Paraguay weiter auszubauen und Mittel in Bereiche zu lenken, die finanzielle Teilhabe, nachhaltige Entwicklung und langfristiges Wirtschaftswachstum fördern“, erklärte Juan Manuel Gustale, Vorsitzender der ueno Bank.

Die Bereitstellung dieser Mittel entspricht der Strategie der Bank, ihre langfristige Finanzierungsbasis zu erweitern und die Zusammenarbeit mit internationalen Investoren zu vertiefen. Die Vereinbarung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die ueno Bank ihr digitales Angebot ausbaut, eigene Technologien einsetzt und als regulierte Universalbank tätig ist.

Sabine Gaber, Vorstandsvorsitzende und Mitglied des Direktoriums der OeEB, erklärte ihrerseits, dass dieses Vorhaben ebenfalls voll und ganz der Strategie der österreichischen Bank entspricht: Es verbessert den Zugang zu Finanzmitteln für kleine und mittlere Unternehmen, unterstützt von Frauen geführte Betriebe und trägt zur Entwicklung von Angeboten für umweltfreundliche Projekte in Paraguay bei.

„Durch die Zusammenarbeit mit der ueno Bank, die dieselben Ziele verfolgt, wollen wir ein inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum vorantreiben. Gleichzeitig stellt diese Transaktion einen wichtigen Meilenstein für die OeEB dar – es ist unsere erste Investition in Paraguay“, betonte sie.

Förderung von finanzieller Teilhabe und nachhaltiger Entwicklung

Wie die ueno Bank mitteilte, werden die Mittel auf drei zentrale Bereiche verteilt – stets mit Blick auf Projekte mit positiver wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Wirkung:

Im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen dienen die Kredite der Betriebsmittelfinanzierung sowie Investitionen in diesen Sektor – auch für selbstständig Tätige – mit dem Ziel, die wirtschaftliche Aktivität zu beleben.

Zudem setzt die Bank auf grüne Finanzierung: Sie baut ein Kreditportfolio auf, das Vorhaben unterstützt, die ökologische Standards erfüllen – dazu zählen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, zur langfristigen Umweltverträglichkeit sowie zum Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels.

Was die Gleichstellung betrifft, so soll die Finanzierung den Zugang zu Krediten für Unternehmerinnen erleichtern, damit sie stärker in das formelle Finanzsystem eingebunden werden und ihre Betriebe weiterentwickeln können.

Nach Angaben der ueno Bank festigt diese Vereinbarung das wachsende Interesse internationaler Einrichtungen, Mittel an Finanzinstitute in Lateinamerika weiterzugeben – vor allem an solche, deren Wachstumsmodell auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Teilhabe ausgerichtet ist.

Wochenblatt / El Nacional

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