Chaco: Schlagloch auf der Bioozeanischen Route führt zum Umkippen eines Viehtransporters – sechs Rinder kommen ums Leben

Loma Plata: Ein Schlagloch verursachte das Umkippen eines Viehtransporters, bei dem sechs Tiere starben. Der Unfall ereignete sich beim Erreichen des Kilometerpunkts 63. Der Fahrer fuhr nach eigenen Angaben über ein Schlagloch, verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug und kam schließlich auf dem Straßenrand zum Liegen.

Ein Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen auf der Bioozeanischen Route hat erneut die Besorgnis von Verkehrsteilnehmern über den Zustand einzelner Abschnitte dieser wichtigen Straße im Gebiet des Chaco geweckt – sie wurde erst im Jahr 2022 eröffnet.

Nach dem Bericht der 3. Polizeistation von Loma Plata ereignete sich der Vorfall gegen 8:00 Uhr bei Kilometer 63 der Bioozeanischen Route im Zuständigkeitsbereich der Stadt Loma Plata, Departement Boquerón. Betroffen war ein weißer Viehtransporter der Marke Scania, Baujahr 2004, mit dreiachsigem Anhänger. Das Fahrzeug gehört dem Unternehmen Trans Arandu SA.

Am Steuer saß der 60-jährige Nicolás Obregón Giménez mit Wohnsitz in Mariano Roque Alonso im Departement Central. Laut polizeilichen Angaben transportierte der Lkw 40 Rinder und fuhr in Richtung von Westen nach Osten auf der Bioozeanischen Route.

Infolge des Unfalls erlitt das Fahrzeug erhebliche Sachschäden; sechs der transportierten Tiere starben.

Der Fahrer gab gegenüber der Polizei an, dass er bei Kilometer 63 über ein Schlagloch gefahren sei. Dadurch habe er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, das daraufhin auf dem Straßenrand umkippte.

Nach einem Anruf bei der 3. Polizeistation von Loma Plata traf umgehend eine Streife der Abteilung für öffentliche Sicherheit am Unfallort ein und nahm die Tatbestände auf. Ebenfalls vor Ort waren freiwillige Feuerwehrleute aus Loma Plata, die bei der Abwicklung des Einsatzes unterstützten.

Feuerwehrmann warnt vor Gefahrenstelle

Im Anschluss an den Unfall drehte einer der beteiligten Feuerwehrleute ein Video direkt an der Stelle und machte auf eine gefährliche Vertiefung mitten auf der asphaltierten Fahrbahn aufmerksam.

Es handelt sich um den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr von Loma Plata, Sergio Koch. Er wandte sich mit der dringenden Bitte an das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Verkehr (MOPC), die Stelle unverzüglich zu reparieren.

Verkehrsteilnehmer und Transportunternehmen, die diesen Abschnitt im Chaco regelmäßig befahren, äußern sich besorgt: Es sei nicht die einzige sichtbare Beschädigung auf dieser Strecke.

Sie warnen, dass weitere Unfälle drohen, wenn die erforderlichen Instandhaltungsarbeiten nicht durchgeführt werden.
Die Bioozeanische Route gilt als wichtige internationale Verkehrsachse. Dennoch weisen bereits wenige Jahre nach ihrer Inbetriebnahme einzelne Abschnitte Schäden auf, die die Verkehrssicherheit gefährden. Nach Angaben der Nutzer gibt es an mehreren Stellen schon seit längerer Zeit Schlaglöcher.

Dies macht deutlich, dass es an einer dauerhaften und wirksamen Instandhaltung dieser internationalen Verbindung fehlt – insbesondere angesichts des starken Verkehrsaufkommens durch schwere Lastkraftwagen, Transportunternehmen, Anwohner und alle, die täglich auf diese Strecke angewiesen sind.

Wochenblatt / Última Hora

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