El-Niño-Gefahr in Asunción: 30.000 Familien bedroht – Stadt ändert Notfall-Strategie

Asunción: Die Stadtverwaltung von Asunción hat bekannt gegeben, dass sie im Falle von Auswirkungen des Klimaphänomens El Niño keine öffentlichen Plätze oder Hauptstraßen als temporäre Notunterkünfte für vom Hochwasser des Paraguay-Flusses betroffene Familien nutzen wird.

Stattdessen arbeitet die Kommune an der Herrichtung spezifischer Grundstücke zur Aufnahme der Betroffenen. Ziel ist es, bessere Unterbringungsbedingungen zu bieten und die Besetzung öffentlicher Räume zu vermeiden, wie es bei früheren Überschwemmungen der Fall war.

Die städtischen Behörden wiesen darauf hin, dass der Notfallplan die frühzeitige Vorbereitung dieser Unterkünfte vorsieht, da das Klimaphänomen in den kommenden Monaten zu einem erheblichen Anstieg des Flusspegels führen könnte.

Den Schätzungen zufolge könnten in einem Szenario schweren Hochwassers bis zu 30.000 Familien betroffen sein, weshalb die Stadtverwaltung bereits die notwendigen Maßnahmen koordiniert, um auf einen möglichen Notfall zu reagieren.

Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv

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