Acht Schüsse im gemeinsamen Haus: 95-Jähriger wegen Todesschüssen auf Schwiegersohn verurteilt

Villarrica: Mit 95 Jahren wurde Lorenzo Ferreira Monges wegen eines Tötungsdelikts an seinem 45-jährigen Schwiegersohn zu 7 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Tat ereignete sich im Jahr 2024 in einem Wohnhaus im Ortsteil Potrero Villar im Distrikt Coronel Martinez (Departement Guairá).

Den Gerichtsakten zufolge tötete Monges seinen Schwiegersohn mit acht Schüssen in dem gemeinsam bewohnten Haus. Während des Prozesses hatte Staatsanwältin Marta Leiva eine Haftstrafe von 8 Jahren gefordert, doch das Strafgericht legte das Strafmaß schließlich auf 7 Jahre fest.

Aufgrund seines hohen Alters wird der Mann jedoch nicht ins Gefängnis müssen. Er wird die Strafe unter den von der Justiz festgelegten Auflagen im Hausarrest absitzen. Der Fall hatte von Anfang an wegen des Alters des Angeklagten und der Verwandtschaftsbeziehung zwischen Opfer und Täter Aufsehen erregt, da beide Verwandte waren und unter einem Dach lebten.

Wochenblatt / Cronica

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