Asunción: Das Militär wird seine Beteiligung an den Präventions- und Reagierungsmaßnahmen angesichts der möglichen Auswirkungen des El-Niño-Phänomens in Paraguay verstärken. Ziel ist es, in Abstimmung mit dem Nationalen Notfallsekretariat (SEN) die Unterstützung für potenziell betroffene Gebiete zu koordinieren.
Verteidigungsminister Óscar González erklärte, dass die Arbeiten bereits mit präventiven Eingriffen und der Abstimmung mit den Kommunalverwaltungen begonnen haben. Zu den Aufgaben gehört unter anderem die Reinigung von Wasserläufen, um die Risiken bei etwaigen Überschwemmungen zu verringern.
González wies darauf hin, dass auch angestrebt wird, die Kommunikations- und Reaktionsmechanismen zwischen den Institutionen im Voraus festzulegen. Auf diese Weise weiß jede Organisation im Notfall genau, wie sie zu handeln hat und an wen sie sich wenden muss, um die Hilfe zu beschleunigen.
Im Rahmen dieses Konzepts haben Militärangehörige bereits Präventionsarbeiten durchgeführt und direkten Kontakt mit den Bewohnern verschiedener Ortschaften aufgenommen, darunter Fuerte Olimpo. Zu den Maßnahmen gehört die Warnung der Gemeinden vor einem möglichen Anstieg des Wasserspiegels sowie die Koordinierung der in diesem Szenario erforderlichen Schritte.
Darüber hinaus hat das Militär die Planung der humanitären Hilfseinsätze bereits abgeschlossen. In diesem Rahmen wurden militärische Einrichtungen identifiziert und vorbereitet, die vom SEN als Notunterkünfte für betroffene Familien genutzt werden könnten.
Der Minister gab an, dass diese Aktionen mit dem SEN koordiniert werden, um sicherzustellen, dass Ressourcen und Hilfe bei Bedarf schnell mobilisiert werden können. Laut dem Wetterdienst hat sich das Phänomen im Land bereits bemerkbar gemacht, und es wird erwartet, dass sich seine Auswirkungen Ende August intensivieren.
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