Asunción: Angesichts der Vorhersagen, die vor der möglichen Ankunft des Wetterphänomens El Niño gegen Ende August warnen, hat der Zoologische und Botanische Garten in der Hauptstadt von Paraguay einen Notfallplan in Gang gesetzt.
Ziel ist es, die Risiken zu verringern, die durch die heftigen Regenfälle und starken Winde für die rund 800 Tiere auf dem Gelände entstehen könnten.
Die Leiterin der Veterinärabteilung, Dr. Estela Espinola, erklärte, dass eine der ersten Maßnahmen im präventiven Fällen alter Bauträger und Bäume besteht, die eine Gefahr für die Gehege darstellen könnten – insbesondere nach den Unwettern der letzten Wochen.
Ebenso informierte sie darüber, dass Instandhaltungsarbeiten an den Einrichtungen durchgeführt und temporäre Unterkünfte hergerichtet werden, um Tiere, die im Freien leben, umzusiedeln, falls sich die Wetterbedingungen verschlechtern sollten.
„Wir haben ein Instandhaltungsteam, das rund um die Uhr zur Verfügung steht, um auf Notfälle wie etwa auf Käfige stürzende Bäume zu reagieren. Zudem verfügen wir über Ausweich-Habitate und Hilfskäfige, um die Tiere im Bedarfsfall in Sicherheit zu bringen“, betonte Dr. Espinola.
Die Expertin gab an, dass der Zoo derzeit rund 800 Exemplare beherbergt, aufgeteilt auf Vögel, Säugetiere und Reptilien. Sie erläuterte, dass die Zahl ständig schwankt, was an der Aufnahme geretteter oder gespendeter Tiere sowie an natürlichen Todesfällen liegt.
Die Präventivarbeiten laufen parallel zum Anstieg der Besucherzahlen durch die Winterferien, weshalb das Personal auch die Betreuung des Publikums und die ständige Überwachung der Gehege verstärkt hat.
Obwohl der Zoologische und Botanische Garten weiterhin mit strukturellen Einschränkungen zu kämpfen hat, versichern die Verantwortlichen, dass Tierärzte, Pfleger und Instandhaltungspersonal in Bereitschaft bleiben, um auf jeden Notfall zu reagieren, den das El-Niño-Phänomen verursachen könnte, und das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Arten zu gewährleisten.
Wochenblatt / El Nacional















