Encarnación: Obwohl das meteorologische Ende des Winters bevorsteht und der Südhalbkugel in Kürze der Frühling winkt, erlebte der Süden des Landes am heutigen Montag einen unerwartet drastischen Temperatursturz. Vor allem im Departement Itapúa sorgte das Kältetief für Temperaturen nahe am Gefrierpunkt und gebietsweise leichten Bodenfrost.
Nach den offiziellen Messungen der nationalen Wetterbehörde (DMH-DINAC) wurden am Montagmorgen extrem niedrige Werte registriert:
-Trinidad (Itapúa): 3,0 °C
-Encarnación (Itapúa): 3,3 °C
-Santa Rosa del Monday (Alto Paraná): 3,6 °C
Noch tiefere Tiefstwerte meldeten die privaten Messstationen des Verbandes FecoClima, wo die Quecksilbersäule lokal fast den Gefrierpunkt erreichte:
-Pirapó (Itapúa): 1,0 °C
-María Auxiliadora (Itapúa): 2,2 °C
-Curuguaty (Canindeyú): 3,6 °C
Das Auftreten von Bodenfrost zu diesem späten Zeitpunkt im September ist für die Jahreszeit außergewöhnlich. Während sich die Natur und der Agrarsektor bereits auf wärmere Frühlingstemperaturen eingestellt haben, bringt der plötzliche Kälteeinbruch Risiken für empfindliche Kulturen in den landwirtschaftlichen Kernregionen von Itapúa und Alto Paraná mit sich. Die Wetterdienste beobachten die Entwicklung aufmerksam, um mögliche Auswirkungen auf die regionale Landwirtschaft abzuschätzen.
Wochenblatt / Beitragsbild Archiv















