Wichtige Entscheidung beim Indert

Asunción: Wenn das Institut für ländliche Entwicklung (Indert) die Schenkung der fehlenden 20% des Kaufpreises für das San Augustín Grundstück akzeptiert, ist es auch mit dem Ankauf an sich einverstanden, was im Gegensatz zu all den Anzeigen vor, während und nach der Wahlkampagne steht.

Am heutigen Dienstag trifft sich der Indert Rat um sich zu dem Thema zu pronunzieren. Am vergangenem 5. Mai erklärte der Vorsitzende der staatlichen Institutionen, Justo Cárdenas, dass er mit viel Freude das Verzichten auf die Zahlung von 12 Milliarden Guaranies durch das Indert aufgenommen hat und der Firma San Augustín dafür dankt und es für notwendig hält, dass dies so gebilligt werden sollte.

Sollte die Schenkung akzeptiert werden, die ja an sich keine ist, da der Kaufpreis doppelt so hoch war wie bei der ersten Einstufung, sind auch staatsanwaltliche Schritte gegen Politiker der PLRA ausgeschlossen, für welche sich das Geschäft vor der Wahl als vorteilhaft herausstellte. Außerdem würde es aufzeigen, dass die ANR ihre politischen Gegner mit einem blauen Auge davonkommen lässt.

Insgesamt zahlte das Indert unter damaliger Führung von Luis Ortigoza 47 Milliarden Guaranies an die San Augustín S.A. Der Vater des Unace Senators, Jorge Oviedo Matto, ist einer der Teilhaber, weswegen der Ankauf als Geste für den darauffolgenden Wahlkampfpakt eingestuft werden kann. Der Preis für jeden der 5.742 ha belief sich auf 10,5 Millionen Guaranies, 5,5 Millionen mehr als bei einer ersten Bewertung.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Wichtige Entscheidung beim Indert

  1. Wir schauen ja fast jeden Tag hier rein, aber mit dieser Information können wahrscheinlich nur Eingeweihte aus Paraguay etwas anfangen. Bei uns läuft gerade sehr schleppend der Europawahlkampf, das nur mal so als Info aus Deutschland.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/05/13/die-politischen-falschspieler-der-csu-vereint-im-konzert-mit-bild-und-anderen-gazetten/

    Grüße aus Niederbayern