Wie man es macht, es ist verkehrt

Es stellt sich immer die Frage ob ein Handeln auch ein Nutzen mit sich bringt. Zumindest sollte ein Vorgang in sensiblen Bereichen wohl überlegt sein. Denn ein Schaden kann irreparabel sein.

Jeder möchte eine funktionierende Stromversorgung. Dazu müssen nun einmal die Bäume unter den Verbindungskabeln geschnitten werden. Zumindest aber so, dass der Baum nicht verstümmelt wird. Oft taucht auch die Frage auf: Wer war zuerst da, der Baum oder die Stromleitungen?

Die Abteilung für räumliche Pflegearbeiten in Asunción fordert die Bürger zum Beschneiden ihrer Bäume auf. Dies kann aber auch durch die Gemeinde erfolgen. Wird der Antrag genehmigt, übernehmen städtische Angestellte den Job, denn unter Umständen kann dies auch gefährlich werden. Rodrigo Velazquez ist der Direktor für den städtischen Service in Asunción. Er betonte, auch schon verschnittene Bäume durch Laien oder andere Einrichtungen, wie der ANDE, würden wieder korrigiert.

Im Durchschnitt bearbeiten die Angestellten von Velazquez 20 Bäume pro Tag, manchmal aber, wenn nicht viel geschnitten werden muss, können es auch bis zu 60 Aufträge sein.

Besonders die Lapacho Bäume sollten nur am Ende des Winters gestutzt werden. Im Juli und August sind sie noch in voller Blüte. Andererseits können nicht ständig gestutzte Bäume auch unter Umständen von einem Pilz befallen werden.

Eigentlich sollte der staatliche Stromversorger ANDE eine unterirdische Verkabelung in Asunción voran treiben. Das Projekt wurde schon verkündet, aber es dauert wohl noch eine Weile bis die Bäume ihre Ruhe haben.

Quelle: ABC Color

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2 Kommentare zu “Wie man es macht, es ist verkehrt

  1. Aber bitte, wie OFT sieht mann, dass beabsichtigt in Städten hier die Jungbäume DIREKT unter der Stromleitung gepflanzt werden. Wer käme auch auf die Idee, dass diese Dinger hochwachsen uns sich automatisch zum Leitungskiller entwickeln?
    Einmal mit Profies arbeiten 😉