Der Chaco muss warten

Mariscal Estigarribia: Wer von den Bewohner im Chaco gedacht hat, dass der Neubau einer der wichtigsten Fernstraßen, die Route 9 “Dr. Carlos A. López“, schnell in Angriff genommen wird, täuscht sich. Die sogenannte Transchaco Route wird weiter vernachlässigt.

Das Vorhaben wurde auf lange Zeit verschoben, wenn es überhaupt je dazu kommt. Ramón Jimenez Gaona, Leiter vom Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC), gab bekannt, dass es erst in den kommenden Monaten zu einer Einigung bei den Ausschreibungsmodalitäten kommen werde. Somit dürften die ersten Angebote erst nächstes Jahr abgegeben werden können. Im Februar 2019 würden die Arbeiten an der Transchaco Straße dann beginnen.

Die Interamerikanische Entwicklungsbank sowie die Anden Entwicklungsgesellschaft will mit 560 Millionen US Dollar den Ausbau der Straße von der Remanso Brücke bis Mariscal Estigarribia verbessern und komplett neu anlegen.

„In diesem Jahr wird mit der Arbeit nicht begonnen. Es gab zwar einen großen Fortschritt bei der Finanzierung. Aber die Prozedere für eine Unterzeichnung der Vereinbarung bei der Finanzierung dauern. Es sind viele Schritte dafür vonnöten“, erklärte Gaona. Er betonte jedoch, die Wartungsarbeiten würden kontinuierlich fortgesetzt, sodass die Strecke befahrbar bleibe.

Quelle: Hoy

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1 Kommentar zu “Der Chaco muss warten

  1. Wow, unter dem 3cm Asphalt hat es bestimmt eine 50 Schicht aus verschiedenen Fundamentmaterialien wie geeigneten Sand und Kies. Die Straße eignet sich offenbar auch dazu damit das Regenwasser gut auf ihr abläuft. Bei der Topausrüstung für hiesige Verhältnisse der Bauarbeiter (s. Foto) wird die Straße ein Jahrtausendbauwerk und bestimmt auch dann noch Bestand haben, wenn die röm. kat. Kirche endlich zugibt, dass wir alle in einer riesigen Teekannengalaxie leben.