Coronel Bogado: Miguela Benítez hörte aus dem Schlafraum Würgegeräusche in der Küche. Ihr Lebensgefährte Geronimo Ruiz Díaz (46), der soeben nach Hause kam, bekam keine Luft mehr. Er erstickte.
Als Miguela Benítez aufwachte war es schon zu spät. Sie ging in die Küche, fand ihren Lebensgefährte bewusstlos und alarmierte die Nachbarn. Ein Stück Fleisch, welches Geronimo versuchte zu schlucken, war anscheinend so groß, dass es die Luftröhre verengt hat und er erstickte.
Die Uniformierten, die ebenfalls schnell vor Ort waren, konnten dem Mann ebenso wenig helfen. Der Gerichtsmediziner bestätigte das Geschehene. Mehr als den Leichnam an die Familie zu übergeben, konnte er auch nicht mehr tun.
Der “Heimlich-Griff“ kann helfen. Möglicherweise hat sich das Fleischstück direkt vor Ruiz Díaz‘ Luftröhre gesetzt. Oder aber es war so groß, dass es die parallel zur Speiseröhre verlaufende Luftröhre verengt hat. Man kann zur Rettung den so genannten „Heimlich-Griff“ anwenden. Dabei soll man sich hinter die Person stellen, die Arme um die Taille legen und sie leicht nach vorne beugen. Die geballte Faust legt man auf den Bauchnabel des Erstickenden, die andere Hand um die Faust. Dann sollen beide Hände mit einem harten Stoß und einer stark nach oben gerichteten Bewegung in den Magen gezogen werden – so lange, bis der Speiserest herausgehustet ist. Ärzte warnen allerdings davor, dass Laien diesen Griff ausüben, denn es könnten innere Organe verletzt werden.
Wochenblatt / Itapúa Noticias











Manni
Tja, das paraguayische Rindfleisch ist eben nie abgehangen und damit zäh wie Leder. Zum abhängen des Fleisches hat hier niemand Zeit. Weil alle so sehr beschäftigt und gestreßt sind kann man nicht so lange warten und verschlingt das Fleisch, kaum daß geschlachtet wurde.