Das durchschnittliche Einkommen der Bevölkerung sinkt

Asunción: Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst auch in Paraguay weiter an. In städtischen Gebieten betrug die Reduktion beim Einkommen 201.000 Guaranies pro Monat und pro Person. Der Trend führt wohl weiter nach unten.

Ein Bericht durch die ständige Haushaltserhebung (EPCH) über die Schlüsselindikatoren im Sektor der Beschäftigung zeigt, dass das Arbeitseinkommen der Bevölkerung abgenommen hat.

2013 lag das durchschnittliche Monatseinkommen der paraguayischen Bevölkerung bei 2,237 Millionen Guaranies, letztes Jahr bei 2,199 Millionen Gs.

In dem Zeitraum zwischen 2015 und 2016 lag die Reduktion im Durchschnitt bei 115.000 Guaranies pro Person.

In den Ballungsräumen sank das monatliche Gehalt von 2,724 Millionen Guaranies auf 2,523 Millionen Gs. im letzten Jahr. Auf dem Land stieg der durchschnittliche Wert in dem Sektor leicht an, von 1,549 Millionen Guaranies auf 1,537 Millionen Gs.

Auf der anderen Seite stieg die Arbeitslosigkeit im ersten Quartal 2017 auf 8,4% im Großraum Asunción an. „Das größte Problem ist die massive Abwanderung junger Menschen aus verschiedene Städten und Dörfern in die Hauptstadt oder das Departement Central. Es gibt einfach nicht genug Beschäftigungsmöglichkeiten für den großen Zuzug von Arbeitssuchenden“, sagte Juan Carlos Zárate von der EPCH.

Quelle: 5dias

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

4 Kommentare zu “Das durchschnittliche Einkommen der Bevölkerung sinkt

  1. Arbeitssuchenden? Ist mir da etwas entgangen? Ich kenne keinen Paraguayer der Arbeit sucht,hehe, höchstens davor flüchtet? Satire aus….

  2. Das ist noch kein Thema schlimm wird es erst wenn die Mehrbestaeerung fuer die Soja kommt. Die Pflanzer haben dann nur noch Geld fuer die Schulden auf der Bank zu Bezahlen. Neue Maschienen und Autos kann sich fast kein Pflanzer mehr leisten, die ganzen Luxusartikel auch nicht, im Super muss er ploetzlich auch auf die Preise schauen. Tausende werden Arbeitslos. Nicht die gut Verdienenden, nein es sind die wo so oder so schon der kleinste Lohn haben die wo bei den Haendler die ausgestellten Autos und Maschienen auf Glanz halten die wo im Super die Ware auffuellen und die Tausende wo die Pflanzer bis jetzt noch beschaeftigen weil sie ja billig sind und gerne etwas verdienen. All die werden auf der Strasse stehn.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.