Die Schmerzen und Todesursachen in Paraguay

Asunción: Das Institut für gesundheitliche Statistiken (IHME) veröffentlichte die Hauptursachen für Todesfälle und Krankheiten in Paraguay. Die Paraguayer sind kränker als gedacht und leben wohl auch zu ungesund.

An erster Stelle bei den Krankheiten stehen Rücken- oder Halsschmerzen. Dies führt häufig zu einer Beeinträchtigung oder Behinderung der körperlichen Motorik von vielen Einwohnern. An zweiter Stelle liegt die Depression. Es folgen, auf dem dritten Platz Hauterkrankungen und dann Erkrankungen der Sinnesorgane.

Auf Platz fünf rangiert der Eisenmangel im Blut, es folgen Angststörungen, Migräne, Diabetes, Asthma und auf dem 10. Platz befinden sich Rheumaerkrankungen.

Bei den Todesursachen in Paraguay liegt der Herzinfarkt an der Spitze. Gefolgt von Schlaganfall, Diabetes, Infektionen der Atemwege, Unfälle, Nierenerkrankungen, Alzheimer, obstruktive Lungenerkrankungen, zwischenmenschliche Gewalt und Lungenkrebs.

In der Studie werden auch die Faktoren für die Todesfälle oder Erkrankungen angegeben. Das Hauptproblem in Paraguay ist die schlechte Ernährung.

Dann folgen als weitere Ursachen Bluthochdruck, zu viel Zucker im Blut, ein hoher Body-Mass-Index, exzessiver Alkohol- und Drogenkonsum, das Rauchen, eine Unterernährung bei Kindern, die Luftverschmutzung und hohe Cholesterinwerte.

Trotz all dieser schlechten Gegebenheiten erhöhte sich die Lebenserwartung im Land deutlich. 1990 lag sie bei den Männern bei 63,5 Jahren. Die Frauen wurden durchschnittlich 68,1 Jahre alt. 2015 schaut die Hochrechnung folgendermaßen aus: Bei den Männern liegt sie bei 68,7 Jahren und bei den Frauen bei 75,6 Jahren.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Die Schmerzen und Todesursachen in Paraguay

  1. Körperliche und geistige Motorik, ja, es erinnert mich ja auch immer an den Film „Zombies im Kaufhaus“, wenn ich mit dem Wagen durch die Mondlandschaften wackle oder heute noch zur Kasse gelangen möchte. Rückenschmerzen habe auch ich, sollte mir einmal einen gepolsterten Stuhl zulegen, damit ich täglich zwei Stunden vor meinem Haus zu sitzen vermag wie Autos vorbei fahren. Mann! Ist das aufregend sage ich Ihnen! Davon kriege ich auch immer die Halskehre. Naja, Alzheimer zählt aber hierzulande nicht wirklich als Krankheit sondern Glück gehabt, nicht wie die anderen bei der Erbsenvergabe in die Blumenkohlkiste gegriffen zu haben. Und wie die brennenden Büchsen, Flaschen, Batterien, Windeln und Mäuse zu Lungenkrebs führen können kann ich nicht verstehen, der Rauch fliegt doch zur Sonne, der paraguayschen Kehrichtsverbrennungsanlage, von wo die Jedi-Ritter stets am 1. Mittwoch des Monats die Schlacke aus unserer Teekannengalayie abholen und in ein Paralleluniversum bringen und sie dort vergraben.